Robins Blog – Technik und Multimedia

Samsung HMX-T10-Camcorder – ein Erfahrungsbericht

Samsung HMX-T10 Camcorder, ansehen bei amazon.de

Update 01.12.2012: Es gibt jetzt ein aktualisiertes Modell: Samsung Q20 Full-HD-Camcorder (5 Megapixel, 20-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,6 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz

Dieser Kauf im Mai diesen Jahres bei iBood war eigentlich ein Spontankauf. Passiert mir schon mal, man sieht irgendwas, meint, das sei ein gutes Angebot und schlägt einfach zu. Bei iBood habe ich schon häufiger gekauft, also war in diesem Punkt alles tacco. Aber diesen Camcorder? Brauche ich den wirklich? Ich bin nicht so ein Superprofi, so mit Filme nachschnibbeln, vertonen usw. Ich habe die Krux in den Achtzigern mit der Sony Betamovie mitgemacht, und das hat doch ziemlich viel Zeit gekostet, einen kleinen Urlaubsfilm zu erstellen.
Doch zurück zur Kamera: Die Samsung HMX-T10 ist eine kleine schnucklige Video-Camera (siehe Abmessungen in den Fotos unten) mit super-einfacher Handhabung. Einfach den Monitor aufklappen, die rote Taste drücken und schon kanns losgehen, keine große Wartezeit bis zur Aufnahme, einfach klick ’n‘ go.
Für mich als Samsung-Full-HD-TV-Besitzer war es natürlich wichtig, daß dieses kleine Stück Technik auch eine Full-HD-Auflösung (1920×1080) macht. Kann sie. Wichtig wäre vielleicht auch zu erwähnen, das bei der Kamera kein Speichermedium mitgeliefert wird. Aber jetzt nicht einfach die billigste 8GB- oder 16GB-Variante bei irgendeinem Shopping-Sender kaufen, sondern auf der SDHC-Karte sollte schon eine Class-10-Schriftzug zu sehen sein. Namhafte Hersteller wie Sandisk oder Transcend haben natürlich so etwas im Angebot. Die Preise schwanken natürlich.
Bedienbarkeit:
Der Monitor der Kamera ist mit einem Touchscreen ausgestattet, der sich relativ einfach bedienen lässt. Ich habe ihm zunächst eine Schutzfolie gegen Sand und Kratzer dem Teil verpasst. Die Navigation geschieht über verschiedene Reiter, ein Reiter für die Filmeigenschaften (Scenen, Auflösung, Blende, Weißabgleich usw.) und ein Reiter für die Kamera-Eigenschaften (Uhrzeit, Datum, Helligkeit des LCD usw.). Also da muss man nicht ständig dran.
Für mich, der nicht ständig mit einem Stativ rumläuft, war es wichtig, relativ unverwackelte Resultate zu bekommen. Dafür hat die Samsung HMX-T10 einen sogenannten BSI-CMOS-Sensor mit OIS eingebaut, welcher so einem unruhigen Gesellen,  wie mir doch unter die Arme greift und die Bilder stabilisiert. Da die Kamera einen optischen 10-fach Zoom hat, kamen während meines Urlaubes doch sehr attraktive Bilder heraus. Natürlich hat sie auch einen 100fach optischen Zoom, jedoch ohne Stativ wird das nichts. Meiner Meinung nach war die Aufnahme damit auch körniger.

Alles easy peasy macht die Funktion Smart Auto, welche die Szene erkennt, die man filmen möchte und automatisch die Blende und weitere Funktionen schaltet. Der Zoom hat mir auch keine Schwierigkeiten gemacht, er lieferte immer scharfe Bilder. Negativ ist mir später das Surren im Ton aufgefallen, das entweder vom Zoom oder vom Autofokus kam. Da ich jedoch den Originalton sowieso überschrieben habe, hat mir das nichts ausgemacht.

Eine interessante Sache im Zusammenhang mit dem klappbaren Monitor habe ich noch: Dieser lässt sich nicht nur ausklappen und nach oben und unten hin schwenken, sondern kann sogar um 180 Grad geschwenkt werden, um sich beispielsweise selber zu filmen. Bei mir sind die Aufnahmen nicht so prickelnd geworden, lag aber wohl an mir selber, weil ich nicht die große Erfahrung mit der kleinen Kamera habe. Man kann auch während der Aufnahme den Monitor wieder einklappen. Das ist ganz praktisch, wenn man z. B. auf einem Motorrad fährt und die Fahrt filmen will, denn da würde der aufgeklappte Monitor mächtig stören.

Fotofunktion: Diese Kamera hat auch eine eingebaute Fotofunktion. Ich habe diese Funktion jedoch nicht benutzt, weil ich ständig meine Panasonic Lumix dabei habe.

Verbindung zur Außenwelt und Akkulaufzeit:
Die Samsung HMX-T10 hat natürlich einige Anschlüsse zur Außenwelt. Als da wären

Der miniUSB-Anschluss ist ganz interessant. Wenn man auf Reisen seinen Laptop mitgenommen hat, kann man über diesen Laptop den Akku der Kamera wieder aufladen. Das kostet zwar 2-3 Stunden, jedoch besser als ein Ladegerät  (im Gerät dabei) rumschleppen. Noch eine nette Eigenschaft: In der Kamera ist eine Filmbearbearbeitungs-Software implementiert. Verbindet man die Kamera mit dem Notebook, wird auf Wunsch diese Software auf das (z.B. fremde) Notebook installiert und kann schon vor Ort den Film bearbeiten. Also keine unnötige CD mitschleppen.

Über den miniHDMI-Anschluss kann man die Kamera mit dem TV verbinden. Samsung TV-Inhaber haben da jetzt noch ein zusätzlichen Vorteil. Die Kamera unterstützt allshare. Man könnte mit der Samsung-Fernbedienung die Kamera steuern  (nicht getestet).

Bei meiner Lieferung war ein Kabel-Set für die AV-Verbindung mit enthalten (Chinch).

Ebenfalls ein kleines Ladegerät zum Laden des Akkus. Den Akku kann man nachkaufen. Er hatte bei mir eine Laufzeit von ungefähr einer Stunde.

Fazit:

Das könnte Euch interessieren:


Die mobile Version verlassen