Amazon Dash bei Amazon Fresh – Lebensmittel praktischer einkaufen

amazondashHeute möchte ich Euch eine neue Einkaufsmöglichkeit vorstellen, die mir bei Engadget letztens begegnet ist: amazondash. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Stick, welcher mit einem LED-Barcode-Scanner und einem Mikrofon ausgestattet ist. Verbunden wird er, wie soll es auch anders sein, mit dem lokalen WLAN. Der amazondash arbeitet mit dem amazon-Dienst AmazonFresh zusammen. AmazonFresh liefert Lebensmittel noch am gleichen Tag aus. Leider ist dieser Dienst noch nicht überall verfügbar. In Deutschland (Internet=Neuland) gibt es eine Amazon-Beta-Version zum Einkaufen von Lebensmittel und Getränke: Lebensmittel & Getränke

amazondash: Bedienung des amazondash ist einfach. Man scannt den Barcode des Produktes (EAN), welches man kaufen möchte und schon landet das Produkt in dem Warenkorb, welchen man mit der dazugehörigen App (iPhone, PC, Android) modifizieren kann. Also einfach die Flasche Cola scannen, im Shop-System die gewünschte Menge eingeben, und schon hat man seinen Kasten Cola abends vor der Haustür. Die ganze Produkteingabe geht aber auch über die Spracherkennung. Schöne neue Welt!

Ich hatte so etwas vor ungefähr 10 Jahren mal für mich programmiert. Ich scheiterte damals an einer globalen Datenbank mit den EAN-Codes. Also mußte ich jedes Produkt einmal Scannen und in einer lokalen Datenbank verwalten. So so hatte ich damals schon einen digitalen Einkaufszettel. Ich hatte aber auch das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) gespeichert. So wusste ich, welche Lebensmittel bald verfallen werden und ich wurde ein paar Tage vorher schon informiert.

Vorschläge: Ich hoffe amazondash hat eine ähnliche Funktionen mit einigen Goodies eingebaut: Ich denke da so über eine Rezeptvorschlags-Funktion nach: Beispielsweise wenn die Bananen und der Quark in einer Woche ablaufen, sollte ein Popup kommen, mit dem Hinweis: Lust auf einen leckeren Nachtisch für heute? Quark mit Bananen! Und dann die Möglichkeit, diese Lebensmittel sofort wieder nachzuordern. Thema Datenschutz: Hier sieht amazon natürlich die Essgewohnheiten beim Kauf von Lebensmittel. Muss ja auch nicht schlecht sein. So könnte das System fragen: Du hast jetzt 10-Mal die Schwartau-Erdbeermarmelade gekauft, wie wäre es mit diesmal mit Himbeermarmelade? Wie man sieht, die Möglichkeiten sind hier schon vielfältig.

Andere Discounter, wie z. B. Netto, Toom, Edeka usw. (die Netto-App mit der Bezahlfunktion finde ich klasse), sollten hier langsam mal auf diesen Zug aufspringen.

Fazit: Durch die innovative Bedienung, kleine Maße und einer gelungenen Idee finde ich den amazondash eine schöne Sache. Wenn es in Deutschland so etwas geben würde, würde ich es sofort testen.

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