Samsung TV MKV Dateien abspielen mit der Buffalo Linkstation Duo und Twonky

Buffalo Linkstation Duo 2TB vgl. mit Kugelschreiber

Update 10.05.2012: Den Twonky-Server für verschiedene NAS gibts jetzt in der Version 7.0.8 Danke an Blog-Leser Harald.

Update 29.01.2012: Den Twonky-Server für verschiedene NAS gibts jetzt in der Version 6.0.39 Danke an Blog-Leser Harald.
Changelog: Release Notes for TMS 6.0.39
—————————–
o adapted to latest DLNA certification test plan
o adapted to latest UPnP 2.0 certification test plan
(40+ certification related changes)- fixed: TwonkyServer not setting CI-flag for embedded thumbnails
– fixed: Display issue of configuration UI with IE9
– fixed: In MAC, “Restart Server” prompt keeps appearing even after restarting server several times
– fixed: Cancel button behaves abnormally at Maintenance page
– fixed: “pleaselogin” should never be aggregated
– fixed: TwonkyServer stalling after system transition to sleep and/or hibernate
– fixed: Broken m3u playlist import when titles contained double quotes
– fixed: file system change notification (inotify) behavior for symbolic links
– fixed: Sorting non-latin multi-byte UTF-8 characters
– improved: Better cache control for low-resource environments
– improved: Memory usage of JPEG scaler is now constant, i.e. no longer proportional to the size of the original picture
– improved: interoperability with newer Philips TV sets
– improved: performance of file scanner when discovering a lots of duplicated content items
– added: File extension “.mpeg4? (maps to MP4)Known Issues
– Blacklisted directories for MacOS are still accessible (var/db).
– Invalid user-password is accepted by UI.
– The Linux installer script for some Ubuntu Linux systems is broken.
– TwonkyServer does not support FF/FREW for Philips TVs
– There are problems with image resolutions higher than 3165×4747 for Samsung D-series TVs

Update 08.12.2011: Den Twonky-Server für verschiedene NAS gibts jetzt in der Version 6.0.38
Update 04.07.2011: Den Twonky-Server gibts jetzt in der Version 6.0.34.
Zunächst: Das ist kein Beitrag für Anfänger. Hier wird an der Firmware von der Buffalo Linkstation Duo oder Linkstation Pro hantiert. Falls es da Probleme bei der Installation vorkommt, können die Daten weg sein. Also vorher ein Backup deines NAS machen.
Was ist das Problem?
Mich nervt es, das man mit dem Sammy (C-Serie) standardmäßig über DLNA keine MKV-Dateien (720p und 1080p) abspielen kann. Ich habe das mit meiner Fritzbox 6360 und mit meiner NAS (Buffalo Linkstation Duo) versucht, beides ergab folgende Fehlermeldung: „Unbekannter Codec“.

Die Lösung!
Nach kurzer Suche im Netz habe ich den TwonkyServer gefunden, welcher dieses Problem löst, mehr noch, wenn man den Film abspielt, kann man auch Pause drücken und auch Vor- und Zurückspulen. Das hat vorher nicht geklappt. Diese Software muß nachträglich auf die NAS installiert werden.


Der TwonkyServer
Der TwonkyServer ist eine Software, welche plattformübergreifend funktioniert. Man kann also Mediadaten (Filme, Musik, Bilder) von einer Quelle aus auf fast jeden anderen Gerät abspielen. Das ist quasi die Mediadaten Zentrale. So kann der Musicpal, das Noxon iRadio, der Samsung TV, die PS3, der iPod auf einem Server zugreifen. Twonky ist so intelligent, das er erkennt, welches Gerät auf den Server zugreift und bietet im auch nur die Abspielmöglichkeiten an, für das das Gerät auch in der Lage ist, abzuspielen. Beispiel: Der MusicPal hat kein LCD Display darum wird Twonky ihm auch kein Auswahlmenü für Video-Files anbieten.


Kosten:

Die Nutzung des Twonky Servers ist für die ersten 30 Tage kostenlos, danach wird eine Lizenzgebühr fällig: 15 Euro, meiner Meinung nach ein fairer Preis. Falls ihr weitere Infos benötigt, hier steht alles Wissenswerte:
http://www.twonky.com/products/twonkyserver/default.aspx

Installation:
Ich beschreibe nachfolgend die Installation auf meiner Buffalo Linkstation Duo NAS, es gibt da ein paar Feinheiten, die man beachten sollte.
Was benötige ich:

Wichtig ist ein Root-Zugriff, damit die Installation einwandfrei ablaufen kann.
Ich hatte in meinem Übereifer schon im Januar die 1.40er Firmware für meine Linkstation Duo installiert. Buffalo hat diese Version wohl aber wieder zurückgezogen, man ist wieder auf dem 1.37er Level.

Falls jemand auch schon die 1.40er Version auf der Linkstation installiert habt, könnt ihr mit der 1.37mod überschreiben.

  • Wichtig: Vorher die NAS auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Nach der installation der gemoddeten Firmware habt ihr auch sofort einen Telnet Root Zugriff und könnt sofort loslegen. (Passwort standardmäßig leer)

Vorher am Besten mit putty.exe testen (IP der NAS eingeben, auf Telnet die Optionschalter stellen) und verbinden. Wenn dann ein Fenster mit Username / Passwort Abfrage aufgeht und man mit root reinkommt, dann klappt alles.

Als nächstes muß man die passende Installationsdatei für NAS herunterladen, für die Linkstation und Linkstation Pro ist das diese Datei. http://www.twonkyforum.com/downloads/6.0/twonkymedia-linkstation-pro-6.0.zip
Diese Datei wird auf dem PC ausgepackt.

An der NAS habe ich vor der Installation noch den integrierten Media-Server deaktivert. Ob das notwendig ist, weiß ich nicht.

Nun muß man die Firewall am PC ausschalten.

  • Systemsteuerung\System und Sicherheit\Windows-Firewall dann links „Windows Firewall ein- oder ausschalten

Dieser Punkt ist ganz wichtig, sonst läuft später die Installation nicht durch!

Jetzt kommt der Punkt, an dem man wissen sollte, welche RAID – Struktur man auf der NAS hat. Ich habe 2 x 1 TeraByte Festplatten eingebaut, welche mit RAID 0 verbunden sind. Man kann diese auch als RAID 1 umfunktionieren, man hat dann 1 Tera Byte an Festplattenplatz.

Wenn man die Festplatten  als Raid 0 angeordnet hat, muß man die Datei install.nas nachbearbeiten, wichtig hier das Wort „array1“. Also einen Editor nehmen und folgendes eintragen:

ID=LINKSTATIONPRO
USER=
PWD=
DIR=/mnt/array1/twonky
RC=/etc/init.d/twonky

Wenn man die NAS als RAID 1 erstellt hat dann kann man die Datei so lassen wie sie ist.

Jetzt startet man das NASSetup.exe Programm. Man gibt oben die IP-Adresse des NAS ein bestätigt den Lizenzvertrag. Ich habe auch den alten 4.4er Twonky Server sofort vom Installationsprogramm löschen lassen. Die Version 4.4. ist eine abgespeckte Version vom Twonky Server damit kann man kein MKV abspielen.

Das Programm holt sich die aktuelle Twonky Version mit wget vom PC und installiert die Dateien auf der NAS. Die Installation dauert ungefähr eine Minute. Danach wird sofort der Server gestartet. Zu erreichen ist die Konfigurationsoberfläche mit http://nas.ip:9001/config , ggf http://nas.ip:9000/config (ausprobieren)

Falls ihr solch einen Bildschirm bekommt ist schon die meiste Arbeit getan.

Jetzt muß man den Twonky kurz antesten. Dafür geht man mit Putty.exe ins Telnet und gibt ein: /etc/init.d/twonky

Gibt man den Befehl PS in der Commandozeilen-Oberfläche ein, so sieht man, ob der Server läuft. Alternativ kann man das Ergebnis natürlich über die obige URL ( http://nas.ip:9001/config , ggf http://nas.ip:9000/config ) ansehen.

Damit der Server beim Start der NAS automatisch startet muß noch ein kurzer Eingriff vorgenommen werden.

Im Telnet ruft man auf: vi /etc/init.d/rcS

Dann sucht man nach der Zeile: echo „** step3 **“

und gibt am Ende von folgender Zeile twonky ein:

for cmd in recover_shareinfo.sh micon_setup.sh atalk.sh ftpd.sh httpd.sh smb.sh clientUtil_servd.sh lsprcvd.sh daemonwatch.sh cron.sh logchkd.sh checkconfig.sh twonky

Dann die Datei abspeichern, die NAS nochmal booten und schauen ob der TwonkyServer läuft.

Fertig, der Rest ist Administrationssache.

FAQ und Tipps

Im Twonky Administrationsteil: Die „ersten Schritte“ auf jeden Fall zuerst ausführen, um die Pfade der Datenbank festzulegen und die notwendigen Archive zu bestimmen (Audio, Video, Bilder)

Im Film: Vor- Zurückspulen, Pause Stop
Mit Twonky kein Thema: Pause / Stop mit der weißen Taste an der Fernbedienung, Vor- und Zurückspulen mit den großen Navigationstasten

Iphone /iPod – App:  Bilder auf dem Twonky Server spielen oder vom Server holen.
Kein Problem dafür gibt es eine App für 2,39 euro

Abspielen von MKV Dateien im Full HD Modus 1080 p, kein Problem mit dem Twonky, getestet mit dem Samsung LE40C750

War der Beitrag für Dich sinnvoll?
  • Genial (0)
  • Interessant (0)
  • Nützlich (0)
  • Langweilig (0)
  • Schlecht (0)
Dieser Beitrag wurde unter NAS, Samsung TV abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

109 Kommentare zu Samsung TV MKV Dateien abspielen mit der Buffalo Linkstation Duo und Twonky

  1. Robin sagt:

    Hallo Benny,
    ich habe die 6er und 7er Version ausprobiert. Die 6er gefiel mir besser. Jedoch bin ich damals beim miniDLNA geblieben, weil dieser Mediaserver den Prozessor nicht so sehr auslastet. Im Grunde möchtest Du doch nur Musik, Filme und Bilder vom der NAS auf das TV beamen.

    LG
    /robin

  2. Sven sagt:

    @Benny:
    Mein Tip: nutz miniDLNA, einfach, schnell, kostenlos, open source.
    Mir fällt jetzt nichts ein, was der Twonky auf einem Gerät wie der Linkstation kann, was nicht auch miniDLNA kann. Und wie geasgt, miniDLNA benötigt nur sehr wenig Ressourcen und kostet nichts.

    VG
    Sven

  3. Benny sagt:

    Hallo @all,

    ich muss erstmal ein Danke los werden dafür das hier so viel Wissensreiches über den Umgang mit der Linkstation und dem Twonky media server steht.
    Ich habe mir den Twonky 6.0.39 auf meiner Linkstation installiert und er läuft auch.

    Meine erste Frage, welchen Lizenzkey benötige ich dafür von der Twonky Webseite?
    Ich finde sie ein wenig unübersichtlich und möchte mir kein falschen Key kaufen.

    und zweitens, kann ich die Twonky 7.0.8 Version einfach drüber installieren oder ist es überhaupt nicht sinnig upzudaten da nur Feinheiten verändert wurden.

    Ich bedanke mich schon mal im Voraus für die Bemühungen und hinterlasse schöne Grüße aus Hamburg.

    Benny

  4. Harald M. sagt:

    Hallo Leute !

    Twonky Server 7.08 für NAS-Benutzer jetzt online.
    Leider gibt es noch nirgends ein Change-Log.

    Grüsse
    Harald

  5. Sven sagt:

    PS.
    Glatt vergessen den Link zur Anleitung für Debian Squeeze in ein chroot auf DNS-323 anzuhängen. Also auf ein neues:
    http://forum.dsmg600.info/viewtopic.php?id=4330

  6. Sven sagt:

    @Harald M.:

    Jepp, Debian ist was feines. Fürs DNS-320 (dem Nachfolger des DNS-323) gibt es eine offizielle Fassung von Debian Squeeze auf DLINKs Website
    Näheres dazu unter:
    http://forum.dsmg600.info/viewtopic.php?id=6494
    Das ganze funktioniert wie auch Fonz Fun Plug (ffp) zum starten mit einem kleinen Shell Skript mit Namen ‚funplug‘ wird anscheinend beim Booten vom DNS ausgeführt (soweit vorhanden). Das Shell Skript müsste fürs DNS-323 nahezu unverändert funzen (ausser die Moiunt-Pfade der HDDs haben sich geändert).

    Unter Umständen hat Debian Squeeze ARM Build Probleme mit der DNS-323, hier steht jedoch eine Anleitung für das aktuelle Debian auf die DNS-323 (und Artverwandte) zu installieren.

    Sämtliche dieser Lösungen sind deswegen so schön, das sie das Linux in einer chroot installieren. Das eigentliche Embedded Linux wird dabei nicht angefasst, wenn man die Dateien löscht und neustartet, hat man wieder sein altes NAS, bzw. die Funktione des NAS bleiben auch unter dem chroot erhalten.

    Im Gegensatz zu FFP und optware und was es sonst noch so gibt, hat man unter der ATMEL Fassung von Debian vollen Zugriff auf die Repositories (also alle Pakete/Programme welche für ATMEL übersetzt wurden, das dürften sehr sehr viele sein). Zuätzlich bekommt man natürlich die obligatorsichen Updates insbesondere aus dem Security-Zweig. Das ist ja auch ein Problem mit den vorgenannten Methoden wie FFP, Updates kommen sporadisch, wie halt derjeweilige Maintainer das für wichtig hält, eine ECHTE Paketdatenbank fehlt auch (z.B. keine Konfliktauflösung/-warnung, usw.)

    Ist alles nur eitel Sonnenschein? Leider nein, durch das chroot verhält sich an manchen Stellen das System anders als ein richtiges Debian, z.B. Kernel wird nicht geupdatet (es bleibt halt der Kernel des embedded Linux) bzw. manche Systemkonfigurationen lassen sich nicht richtig speichern, da die manche Init-Skripte eben vom NAS zuerst ausgeführt werden. Insgesamt bekommt man aber ein 90% Debian, ohne ein Risiko einzugehen (es wird ja nichts geflasht) und unter Beibehaltung aller Funktionen des Geräts.

    VG
    Sven

  7. Harald M. sagt:

    @Robin
    Ich habe eine DLINK DNS-323 NAS.
    Mir kommt die 7er Version ein bischen „schneller“ vor, beim vorspulen etc.

    @Sven
    Debian wär eine Alternative. Mal googeln…

    Grüsse
    Harald

  8. Sven sagt:

    @Harald:
    Ach ja, der Uli.

    Seine Seite hat mir zu Anfang auch geholfen das DNS-320 NAS mit FFP zu pimpen.
    Später dann aber einfach Debian-Linux aufs NAS und gut ist, kein rummgefummel mehr. Btw. bis jetzt konnte mir noch keiner sagen, was Twonky mehr kann als miniDLNA (ausser das Twonky Geld kostet und im Gegensatz zu miniDLNA Closed-Source ist)

    Viele Grüße
    Sven

  9. Robin sagt:

    Hallo Harald,
    natürlich darfst du den Link posten.
    Ich werde mir den Beitrag morgen mal ansehen. Hast du deine Linkstation auf Twonky 7 aktualisiert? Ich bin eigentlich mit der 6.xx sehr zufrieden.
    LG
    /robin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.