Fhem: Add-On-Board Infrarot-Erweiterungsplatine angetestet

fhemIch berichte ständig über die genialen Erweiterungen, welche die User aus dem Fhem-Forum aus dem Hut zaubern. Vor einiger Zeit war es das Add-On-Board für den Raspberry Pi B, welches einen LCD-Bildschirm, CUL (433 MHz oder 866 MHz-Transceiver), One-Wire-Anschluss für DS18B20 Temperatur-Sensoren, Lichtsensor und einen IR-Empfänger hat (-> siehe Erfahrungsbericht). Was nach einigen User-Meinungen noch fehlte, war ein Infrarot-Sender. Mit einem Infrarot-Sender könnt ihr Eure Satelliten-Anlage, TV oder fast jedes Gerät mit Infrarot-Empfänger steuern. Die Steuerung, bzw. die Programmierung der Belegung der Tasten geschieht dann mit Fhem.

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Lucotus, der Entwickler dieser Platine, hatte sich sofort drangesetzt und eine zusätzliche Platine mit einem IR-Sender gezaubert, welche auch noch in das Standard-Gehäuse vom Raspberry Pi hineinpasst. Die Reichweite der Sende-Diode beläuft sich auf ungefähr 4 m.

Spezialtrick aus dem Fhem-Forum hat jetzt zu dieser Infrarot-Erweiterungsplatine einen Beitrag geschrieben, den ich jetzt als Gastbeitrag hier veröffentliche. Falls jemand die Erweiterungsplatine kaufen möchte, es kostet 2,55 Euro + 1,45 Briefversand, Preise für das Add-On-Board stehen hier.

Für den Einbau ist ein Lötkolben und eine ruhige Hand notwendig.

Hier der Gastbeitrag von Miro (Spezialtrick).

Die IR-Erweiterungsplatine war nun ein paar Wochen bei mir im Einsatz und funktioniert einwandfrei! Das Anschließen der IR-Erweiterungsplatine ist denkbar einfach, da man die Platine lediglich auf den 6-pol. ISP-Stecker schieben muss.

IMG_0053Der schwierigere Teil ist das Verbinden des Lötpunkts P1 auf der IR-Erweiterungsplatine mit dem AVR Pin 15 auf dem Raspberry Pi Add-On Board. Die genaue Position seht ihr auf dem Foto. Wenn ihr Orientierungsschwierigkeiten bezüglich der Position habt. Einfach auf dem Chip nach dem ausgehöhlten schwarzen Punkt suchen.

Das Anlöten erfordert einen feinen Lötkolben und eine sehr ruhige Hand. Da ich keinen feinen Lötkolben besitze, musste ich mir mit einem Drahtstück am Kolben behelfen, aber auch das hat gut funktioniert. Zusätzlich muss noch die CulFW auf einen aktuellen Stand gebracht werden, damit das IR Senden unterstützt wird. 

Die Qualität der IR-Erweiterungsplatine ist absolut professionell, so wie man es von Locutus gewöhnt ist. Die Reichweite der IR-Signale würde ich auf circa 5 bis 6 Meter schätzen. Eine Verringerung des LED-Vorwiderstands würde diese erhöhen.

Zwei Verbesserungsvorschläge habe ich jedoch:

  • Ich habe drei kleine Kühlkörper auf meinem Raspberry Pi aufgeklebt. Der auf der  IR-Erweiterungsplatine verbaute Transistor und einer der Kühlkörper stehen sich leider etwas im Weg. Man sieht es auf den Fotos.
  • Zur besseren Ausrichtung der LED wäre es besser eine Schraubklemme statt der LED auf der Platine unterzubringen, um die LED über ein Kabel anschließen zu können. Dies würde ermöglichen die LED gezielter auf mögliche Empfänger zu richten.


Anbei findet ihr noch einige Fotos der Platine.

ir erweiterung

ir raspberry pi

Ihr benötigt für Fhem noch den Raspberry Pi und weitere Bauteile, die ich hier kurz noch aufliste:

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Ein Kommentar zu Fhem: Add-On-Board Infrarot-Erweiterungsplatine angetestet

  1. Miro sagt:

    Sieht klasse aus!

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