Philips hue Startset – LED-Licht der neuen Generation – ein Erfahrungsbericht

Update 25.04.2016 Nur begrenzte Zeit. amazon.de 10 % Rabatt auf Philips Hue Produkte Wer also seine Hausautomation mit dem Philips-Hue System ausstatten will, kann hier zuschlagen

Update 01.11.2015 Achtung, neue Version vom Philips Hue veröffentlicht, siehe Blog-Beitrag!

philips hue offen

05.09.2013 Erweiterung des Blog-Beitrages: Kostengünstigere Alternative zum Hue-System von Philips vorgestellt

Ich hatte damals bei iBood 2 Living-Colors Bloom inklusive 2 Fernbedienungen (2. Generation, rund) und 2 Philips 6916531PH Living Whites Leuchten-Adapter
gekauft.
Diese beiden Lampen und die separaten Schalter – also 4 Module – habe ich lichttechnisch in meinem Wohnzimmer integriert.
Was mir nicht so gefallen hat, war die runde Fernbedienung, mit der sich alle Lampen steuern lassen. Ich wollte zukünftig meine Lichtarrangements später mit dem iPhone / iPad oder einem Androiden steuern können. Fündig geworden bin ich bei Philips Hue. Das Start-Set war Anfang 2013 ausverkauft und die User, welche sich ein Start-Set ergattert haben, verkauften es bei eBay mal wieder zu Mondpreisen.

Jetzt, im März 2013 ist das Set im Apple-Store zum Preis von 199,00 Euro erhältlich. Dieser Preis beinhaltet die Bridge, also die Brücke vom Netzwerk zur Lampe. Technisch gesehen hat jede Lampe ein WLAN-Interface, genauer Zigbee, welches inkompatibel zum WLAN-Standard ist. Deshalb eben diese Brücke. Man verbindet die Bridge per LAN-Kabel zum Router und schon kann man die Lampen mit iPhone und Android steuern. In dem Set sind auch noch 3 E27er LED-Lampen, welche je nach Einstellung weißes oder buntes Licht ausstrahlen. Ich möchte jetzt nicht auf dem Preis rumreiten, restlos überteuert. Die Qualität der Lampen ist aber klasse, doch dazu später mehr. Zu guter Letzt findet man in dem Karton noch ein schmales Netzteil (ähnlich das dem iPhone) und ein weißes Netzwerkkabel. Das ganze Set ist mit der Energieeffizienzklasse A gelabelt. Jede Lampe verbraucht maximal 8 W mit einer Lichtleistung von 50 W. Da sich jede Lampe auch dimmen lässt kann man den Stromverbrauch auch noch so verringern.

living colors fernbedienung und android appVerbindung zur Außenwelt: Mit der dazugehörigen App, welche für iPhone / iPad und Android (getestet mit Nexus 7) kostenlos verfügbar ist, kann man nun sich selber Lichtarrangement oder sogenannte Scenes zusammenklicken. Hier besteht auch schon eine ganz nette Comunity, welche schon  Scenes hochgeladen haben. Da gibt es den Sonnenuntergang, Leselicht, Urlaubsfeeling, Romantik etc. Solch eine Scene kann man nach eigenen Gusto anpassen und dann abspeichern. Meine Meinung nach eine sehr komfortable Sache. Spaßig wird die Sache, wenn man neben der App auch noch die runde Fernbedienung benutzen kann.


Ebenfalls erlaubt die Software eine Weckfunktion, welche die Scene nach einer gewissen Zeit startet oder beendet.

In diesem Punkt wird es für mich als Tekki interessant: Wie kann man beispielsweise zeitgesteuert über einen Cron-Job und einem PHP-Script die Lampen scriptgesteuert einschalten? Beispielsweise mit meiner Synology-NAS (-> siehe Erfahrungsbericht).

Zu diesem Thema gibt es im Internet auch schon Informationen. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt darüber noch schreiben, was man mit meiner Synology und der Philips-hue machen kann.

Ambient- und Theatrelight: Derzeitig ist es mit dem XBMC-Medienplayer möglich, teilweise die Philips-hue zu steuern. Im XBMC kann man ein Plugin downloaden, welches die Lampen in Ambie-Lights verwandelt oder in einem Theatre-Modus. Theatre-Modus: Das Licht geht aus, wenn der Film anfängt und wieder an, wenn der Film beendet wird. Mehr Informationen auf dieser Website. Einen XMBC-Medienserver kann man mit einem Raspberry-Pi aufsetzen. Mehr Informationen zum Raspberry-Pi in meinem Blog.

Living-Colors:

Eine weitere Frage muss auch noch beantwortet werden: Können Living-Colors-Lampen mit der hue verbunden und später zusätzlich mit der externen Fernbedienung gesteuert werden? Das ist möglich, hierzu habe ich mich an folgendes Youtube-Video gehalten. Ich habe an einer jungfräulichen Bridge zunächst die Living-Colors und die Living-Whites Leuchten-Adapter installiert. Diese wurden sofort erkannt. Anschließend habe ich Fernbedienung genommen und danach die Connected Bulb
der Fernbedienung hinzugefügt. Danach habe ich nochmals die hue-Software auf meinem Nexus gestartet und die neue Lampe war sichtbar.

Steuern von außen via VPN: Funktioniert, getestet mit VPN und Fritzbox. Wichtig, das man manuell die IP der  Bridge einträgt. Einfach auf die Fritzbox gehen und unter Heimnetz->Netzwerk die angezeigte IP-Adresse in das Dialogfeld der App eintragen. Wenn man die Scene wechseln möchte, erst „alle Ausschalten“ anwählen und dann die gewünschte Scene anwählen.

fhem hue lichtSteuerung über Fhem: Jetzt ist es auch möglich, die Lampen über das Hausautomationssystem Fhem zu steuern. Die Software Fhem ist kostenlos, nur die Bauteile (bei mir der RaspberryPi), CUL und je nach Gusto Steckdosen usw. müssen gekauft werden. Der Screen-Shot links (klicken um zu vergrößern) zeigt meine Anordnung von HUE-Lampen (3 LEDs, Living-Colors und den Living Whites Adapter im Zusammenspiel mit Fhem. Die Lampen können über die mitgelieferte runde Fernbedienung und über eine App (iOS / Android) gesteuert werden. Ebenfalls ist es möglich, durch zusätzliches Scripting von Fhem  die Lampen zum Leuchten zu bringen, beispielsweise „bei Sonnenuntergang geht die Stehlampe und die Vitrinenlampe an“. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Fazit: Ein entgültiges Fazit kann ich noch nicht ziehen, weil ich das Set erst heute bekommen habe. Die Lampen gefallen mir sehr gut, die App für iOS und Android sind gleichwertig und gut. Wenn man die Scenes  für die jeweiligen Bedürfnisse anpasst, lässt sich die App gut bedienen. Sehr gut finde ich die gleichzeitige Bedienung aller Lampen mit der Living-Colors Fernbedieung.

Update: 01.11.2015 – kostengünstige Alternative: Wem das HUE-System zu teuer ist, kann ungefähr für die Hälfte des Geldes dieses Set bei amazon.de ordern: Philips Hue LED Lampe 10 W A60 E27 Starter Set inklusive Bridge, 3-er Set, dimmbar, 16 Mio Farben, app-gesteuert 8718696461693
Es beinhaltet 3 LED Lampen mit E27er Anschluss, kann mit WLAN direkt an den Router angeschlossen werden, ist dimmbar und es gibt Apps für iOS und Android.

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3 Kommentare zu Philips hue Startset – LED-Licht der neuen Generation – ein Erfahrungsbericht

  1. Pingback: Erfahrungsbericht und Kurz-Video: Amazon – Echo | Robins Blog – Technik und Multimedia

  2. Wesentlich günstiger sagt:

    na gut, einfarbig zum testen 😀
    multi farben aber bei click licht und co auch noch 10% günstiger

    aber nach dem bericht die tage, wie man das hacken, sollte man sowieso erstmal abwarten mit dem WLAN gedöns 😉

  3. Wesentlich günstiger sagt:

    auch noch zu teuer, was sie hier bewerben/empfehlen. kriegen sie provision dafür…
    nicht mal die hälfte, für 2 lampen inkl. controller hub bei cyberport, 80€ komplett.

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