A-Sure 7″ Dual Core Android 4.2.2 Tablet – ein Erfahrungsbericht

A-Sure 7 ZollHeute möchte ich Euch über kurz über mein neues A-Sure 7″ Dual Core Android 4.2.2 Tablet berichten, welches ich mir neulich gekauft habe. Leute, die jetzt einen Beitrag über ein High-End-Gerät lesen möchten, bitte weiterblättern. Dieses Tablet von A-Sure gehört wirklich zu den preisgünstigsten Tablets am Markt. Warum ich mir gerade dieses Tablet gegönnt habe, lest ihr weiter unten.

Ausgepackt und reingeschaut:
Das Tablet – bei mir im niedlichen Rosa – kommt mit einigem Zubehör daher. Die Farbe Rosa habe ich deshalb gekauft, weil es dieses 10 Euro preiswerter gab, gegenüber den anderen Farben.

Der Kartoninhalt besteht aus:

  • 7″ Tablet (19,1 cm x 11,7 cm x 0,98 cm)
  • Benutzerhandbuch in Englisch und unheimlich kleiner Schrift (braucht man aber nicht wirklich)
  • Ladekabel mit Netzteil 5 V 1.5 A
  • USB-Kabel welches nicht zum Laden des Tablets verwendet werden kann
  • OTG-Kabel (praktisch, hier kann man einen USB-Stick am USB-Port anschließen)
  • einen Touch-Pen (mit dem man auf dem Tablet herumtippen kann)
  • Displayschutzfolie, welche man sofort abziehen kann

Die wichtigsten technischen Daten:

Android 4.2.2
Prozessor. RK3026
Display: 7 Zoll
RAM: 512 MB / 4 GB NAND flash
Audio: MONO-Lautsprecher
Batterie: 2000mA
WiFi: 802.11 b/g/n(?)
Kapazitiver Touch-Screen
Laufzeit der Batterie: 4h zumindest bei mir
Anschlüsse und Taster: Micro USB, Micro SD Card, 5V Anschluß, Kopfhörer-Anschluß, Ein- und Austaste, Lautstärke-Tasten
Gewicht: 725 g

Eingeschaltet und installiert:
Zunächst sollte man das Tablet komplett erst einmal an das Netzteil hängen und aufladen. Das steht sogar noch explizit auf dem Karton drauf. Nach ein paar Stunden Ladezeit kann es dann auch sofort losgehen. Nach 3s langem Druck auf die Power-On-Taste des Tablets sieht man das Android-Logo und das Tablet startet durch. Der Startvorgang geht einigermaßen schnell und man kann auch ohne sich bei Google anzumelden, sofort loslegen. Neben den Standard-Android-Apps ist auch der Google Play-Store ist sofort als Icon sichtbar.
Wichtig zur Installation: Hier hatte ich Schwierigkeiten, das Tablet in das WLAN zu bekommen. Lösung nach etlicher Rumprobiererei: Beim Router (bei mir die Fritzbox) in den WLAN-Einstellungen gehen und nur b,g senden lassen. Mit b,g,n hat das Tablet wohl Schwierigkeiten. Es verbindet sich kurz und anschließend reißt die Verbindung ab. Am Tablet selber habe ich bei den Netzwerkoptimierungen „Nach Netzwerken suchen“ abgeschaltet. Danach läuft es einwandfrei.
Jetzt kann man via Android das ein oder andere Tweak vornehmen.

Geschwindigkeit: Hier kann man keine Luftsprünge erwarten. Der Antutu-Benchmark zeigt mir den Wert 10313 an, bescheinigt mir ein Tablet der unteren Preiskategorie.

Im Alltagstest: Hier sollte man sich klarmachen, wofür man so ein Tablet eigentlich benötigt.

Hier meine kurze Checkliste: 

Skype: Klappt, Camera ist mit 0,3 MPixel Vorder- und Rückseite nicht der Bringer, jedoch läuft die App nach einem Kurztest fehlerfrei. Die Kameras sind suboptimal positioniert. Je nachdem wie man das Tablet hält, landet meistens ein Finger auf dem Objektiv.
Spotify: Funktioniert, der Sound haut einem nicht vom Hocker, aber man kann ja einen Kopfhörer anschließen
Focus, TV-Spielfilm, Twitter, Facebook, Wikipedia: Antwortzeiten gehen (21,22,…) aber um kurz mal was nachzuschlagen funktioniert das.
Filme: Nicht ausgiebig getestet
Abstürze, Hänger etc. : Habe ich auch an einem Schlag den Raab-Abend nicht erlebt.

Lautsprecher: In dem Tablet ist nur ein Lautsprecher eingebaut (siehe Foto) also gegenüber den Specs auf der Website definitiv MONO. Auch der eingebaute Kopfhörer-Ausgang ist eindeutig MONO, obwohl man auf beiden Seiten den Sound hört.

Aber wozu benötigt man ein < 50 Euro Tablet, wenn man ein iPhone, iPad, Nexus 7 usw. besitzt?
Hier kommen wir zum Thema Hausautomation, vornehmlich mit FHEM realisiert.
Mithilfe des Fhem-Forums habe ich eine Oberfläche gestrickt, welches aus dem Tablet eine kleine Kommandozentrale macht. Diese beinhaltet ein Schalterpanel und ein Informationspanel. Mit dem Schalterpanel kann man Lampen und Steckdosen ein- und ausschalten. Ebenfalls kann man vorprogrammierte Stimmungen (TV, Hell, Lesen) auf eine virtuelle Taste legen, welche man auf dem Tablet nur drücken muß.

A-Sure 7 Zoll Tablet für Hausautomation

A-Sure 7 Zoll Tablet für Hausautomation

Das Tablet selber nagelt man an die Wand. Hierzu kann man mit Ruckzuck die Rückwand des Tablets entfernen. Deshalb war mir die rosa Farbe auch egal.

Jetzt muss ich lediglich noch über einen Bewegungsmelder steuern, das die Beleuchtung des  Tablets eingeschaltet wird, wenn ich mich im Raum befinde.

Stromverbrauch: Da das Tablet bei mir im 24-Stunden-Modus läuft, ist es wichtig zu wissen, welchen Stromverbrauch das Tablet hat. Ich habe hier 3,2 W gemessen, gemessen mit dem Energiekosten-Messgerät * KD 302 von profitec®

Fazit: Für unter 50 Euro und für meine Bedürfnisse (hier Fhem) ist das Tablet ein Schnäppchen. Es kann wunderbar als virtueller Schalter oder Info-Station umgebaut werden. Wer aber auch das Tablet normal benutzen möchte, muss einige Abstriche in Sachen Geschwindigkeit machen. Jedoch funktioniert es bei kleineren Apps tadellos. Spiele habe ich nicht getestet.

Problem und Lösung zu: unfortunately-the-process-com-android-com-phone-has-stopped

Asureall liefert keine Tablets mehr aus, aber wenn ihr ein vergleichbares haben möchtet: Für unter 50 Euro bekommt ihr ein ideales Tablet für Fhem: 8GB QUAD CORE 7 Zoll Tablet PC TAB Android4,4

 

Alternativ bei amazon.de kaufen: 7“ ZOLL TABLET PC ANDROID 4.2 DUAL KAMERA WIFI MULTITOUCH KAPAZITIV 4 GB USB SD

Asure 7 Zoll Anschlüsse

A-Sure 7 Zoll

A-Sure 7 Zoll geöffnet

A sure 7 Zoll Tablet als Schalterpanel

 

 

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