NAS Synology DS212+ – Ein Erfahrungsbericht

24.08.2015 Update für Eure Synology erschienen, Version 5.2 5592 update 3. Sollte man auch sofort installieren. Was ist neu?

Update 14.04.2014 Aktuelle DSM 5.0 online
Update 13.10.2013 Es gibt einen Nachfolger, die Synology DS214 und DS214 play. Und es ist die Synology NAS DS 214 bzw. DS 214play Mit einem 1 GHz Prozessor und einer durchschnittlich über 100 MB/s Schreibgeschwindigkeit bei RAID 1-Konfiguration macht das Arbeiten richtig Spass
Update 13.10.2013 Freigabe der WD 4 TB Festplatten der Red-Serie für die Synology-NAS
Update 01.09.2013: oops, fast verschlafen. Synology hat die neue 4.3 Firmware-Version freigegeben, Infos ansehen hier, Download hier
Update 04.12.2012: Es gibt ein Nachfolger der DS212+, DS213+ ungefähr baugleich, jedoch mit 1GHz PowerPC-Prozessor, ich habe Euch mal von amazon.de ein Komplett-Angebot der wohl zur Zeit meistgefragtesten Festplatten (WD RED 3TB) herausgesucht. Wer also eine neue NAS kaufen möchte, sollte hier zuschlagen: Synology DiskStation DS213+ NAS-Server (1GHz, 512MB RAM, 2-Bay, SATA II, 2x USB 3.0), die passenden Festplatten, siehe Beitrag weiter unten sind die Western Digital WD30EFRX RD1000S interne Festplatte für NAS-Storage 3TB (8,9 cm (3,5 Zoll), 5400rpm, SATA III), Rot oder auch die neue 4TB WD-Red-Serie: Western Digital WD40EFRX RED 4 TB
Update 18.01.2013: Neues Update vom Plex-Server Version 0.9.7.9 erhältlich, Plex-Web 0.9.9.4. Einfach im DSM in das Paketzentrum gehen und den Plex aktualisieren! Verbessertes Webinterface, jetzt einfaches Hinzufügen von Kanälen, z. B. Twit oder Vimeo.
Update 11.01.2013: Beitrag erweitert – Browser Extensions für Google Chrome und Safari Benutzer

Update 05.01.2013:Update des Serviio-Media-Server auf 1.1.0-015. Einfach im DSM in das Paketzentrum gehen und dort beim Serviio auf Aktualisieren klicken. Jetzt funktioniert die PC-Serviio-Konsole wieder.
Update 02.01.2013: Beitrag erweitert: Plex-Media Server
Update 19.12.2012: Neue Firmware-Version steht bereit. Systemsteuerung -> Systemaktualisierung  DSM 4.1.2668
Update 25.11.2012: Ich habe die Version DSM 4.1.2661 mal installiert und für alle, welche Probleme mit dem Ruhezustand hatten … Bei mir sind sie gelöst. Bei mir war die Ursache der Plex-Media-Server, welcher jetzt für die DS212+ auch verfügbar ist. (Klasse Software übrigens, gibt es als App für Samsung-TVs). Falls es der Ruhezustand immer noch Probleme macht, folgende Vorgehensweise: Alle möglichen Pakete erst mal stoppen, WOL deaktivieren, NTP deaktiveren. Zumindest kann man dann den Fehler schon mal eingrenzen.

Von diesem Modell gibt es einen Nachfolger, ansehen bei Amazon.de: Synology DS 214 und DS 214 play

Update 31.08.2012:
DSM 4.1 Final (2636) ist zum Download freigegeben. Falls ihr IPKG installiert habt, denkt dran mit

[sourcecode language=“text“ gutter=“false“]ln -s /volume1/@optware /opt[/sourcecode]

die Sym-Link wiederherzustellen und im /root/.profile die ersten beiden Pfadangaben wieder auszukommentieren mit #

Update 12.08.2012:
Update des Beitrages: Serviio auf der NAS installiert
Update 05.08.2012:Ich habe meine Synology mit zwei neuen 3 TB Western Digital RED Festplatten, siehe amazon.de Western Digital WD30EFRX Red RD1000S NAS-Storage 3TB (8,9 cm (3,5 Zoll), 5400rpm, SATA III) aufgerüstet. Die neue RED-Serie von Western Digital ist speziell für den 24/7 Betrieb gemacht worden. Mit 3 Jahren Garantie auf die Laufwerke ist der höhere Preis gerechtfertigt. Ich werde Euch einen separaten Artikel über die Installation und Erfahrungen schreiben.
28.07.2012: Aktualisierung des Beitrages -> USB-Hub angeschlossen
12.07.2012: DSM 4.1 Beta ist raus, download, funktioniert mit der Webcam- „Surveillance Station“ => für WANSVIEW NCH-536MW , einfach FOSCAM FI8620 wählen. Synology hat für die neue DSM 4.1 sogar einen Test-Server zur Verfügung gestellt. Mit der neuen Version ist es möglich mit einem TV-Stick TV-Programme mitzuschneiden und über das Netzwerk zu verteilen. Als Grundlage zur Bedienung dient eine Plex-ähnliche Oberfläche.
24.06.2012: Aktualisierung des Beitrages -> Twonky-Server und miniDLNA Installation

14.06.2012: Aktualisierung des Beitrages -> WOL-Funktionalität

Ursprünglicher Beitrag:
Die Synology DS212+ (-> Ansehen und Bewertungen bei amazon.de Synology NAS DS212+ NAS-Server (2GHz, 512MB RAM, SATA II, 2-Bay, 2 x USB 3.0)
) hatte ich schon vor ein paar Wochen gekauft und nun ist es Zeit Euch einen kleinen Erfahrungsbericht zu präsentieren.
Ich möchte jetzt nicht mit den technischen Daten nerven, die ihr ja sowieso auf der Homepage findet oder auch in einschlägigen Online-Magazinen mit anderen NAS-Geräten vergleichen könnt. Ein echter Konkurrent sind nach meiner Meinung eigentlich nur die Geräte der Firma QNAP (-> Vergleichbares Produkt bei amazon.de: Qnap TS-219P II NAS 2.0GHz 512MB Ram ohne Festplatte) Diese stehen im Leistungsverhältnis und auch am Preis der Synology nicht nach.


Warum habe ich mich jetzt für die Synology DS212+ entschieden?
Ich hatte schon erste Erfahrungen mit der Buffalo Linkstation Duo gemacht. Diese ist auch soweit ganz in Ordnung. Dort hatte ich den Twonky-Media-Server für meinen Samsung-TV draufgespielt und alles klappte auch.
Jedoch fand ich das Gerät einfach zu langsam. Wollte man einen selbsterstellten MP4-HD-Film von meinem Samsung HMX-T10-Camcorder (-> Erfahrungsbericht)abspielen, so bufferte der Samsung TV ständig und das fand ich nervig. Ich dachte zunächst, es läge am Netzwerk, weil doch die Datenrate für HD doch ziemlich hoch ist. Dem war jedoch nicht so. Mit der DS212+ kann ich ohne weiteres HD-Filme und auch 3D-Side-by-Side von der NAS auf meinem TV zaubern.

Teuer aber gut: Man bedenke, die DS212+ liegt ohne Festplatten bei knapp unter 300 Euro, im Vergleich zur Buffalo Linkstation Duo liegen wir mit 2 1TB-Festplatten bei 250 Euro.
Was ist da der Mehrwert? Für Leute wie mich, die einfach mehr aus elektronischen Geräten herausholen möchten, bleibt für mich die DS212+ die bessere Alternative.

Fangen wir mit dem Prozessor an, welcher mit 2GHZ und 512MB-Ram schon ziemlich Dampf unter der Haube hat. Also braucht man sich keine Sorgen zu machen, wenn man sich gerade über die NAS einen Film anschaut, ein anderer TV zeitgleich noch Bilder vom letzten Urlaub ansieht und die NAS über ein Temperatur-Sensor noch aktuelle Temperaturen zieht. Möglicherweise können ebenfalls noch zeitgleich mit dem Downloader noch die aktuelle Preview von Windows 8 aus dem Netz gefischt werden und und und. Man sieht, wir spielen schon in einer anderen Liga.
Festplatten: Die Synology DS212+ hat 2 Bays, also 2 Festplatten-Einschübe. Das heißt aber noch lange nicht, dass man unbedingt 2 Festplatten in das Gehäuse einsetzen muss. Ich habe die DS212+ erst mal mit einer Samsung HD103SI mit einem Terabyte betankt. Welcher Festplattentyp mit der Synology (egal ob DS212+ oder ein anderes Modell) funktioniert, ist in einer Kompatibilitätsliste aufgeführt. Wenn die Festplattenpreise mal wieder normal sind, werde ich es dort mit einer 3TB oder möglicherweise eine SDD-Festplatte mal probieren, alles ist möglich. Ebenfalls kann ich auch so Strom sparen, doch später dazu mehr.

Mal eben kopieren: Eine nette Funktionaliät finde ich die One-Click-Kopierfunktion auf der Vorderseite der NAS. Hier kann man eine SD-Karte, einen USB-Stick o.ä. anstecken und mit einem Tastendruck wird der Inhalt dieser Speicher auf ein vorgegebenes Verzeichnis übertragen. Ein umständliches Hochfahren des PCs entfällt also.

Kopieren – aber schnell: wenn man schon externe USB 3.0 – Festplatten im Hause hat oder auch externe Festplatten mit SATA-Anschluss, fühlt man sich mit der Synology DS212+ gut aufgehoben. Sie besitzt neben einem USB 2.0 und einen SD-Kartenslot auf der Vorderseite noch zusätzlich zwei USB-3.0-Anschlüsse und einem SATA-Ausgang und den GB-Netzwerk-Anschluss auf der Rückseite.

Jetzt aber Ruhe hier:
Wegem dem großen Lüfter auf der Rückseite, welcher wirklich nur flüstert, kann man das Gerät auch gut und gerne im Wohnzimmer platzieren. Man hört dann wirklich nur ab und zu die Schreib-Lese-Köpfe der eingebauten Festplatte(n).
Wenn die NAS nicht benutzt wird, schicke ich das Gerät nach 10 Minuten in den Hibernate-Zustand. Hiermit wird die Festplatte in den Ruhezustand geschickt, jedoch der Prozessor ist noch jederzeit präsent. Man sollte es nicht mit einem kompletten Shutdown verwechseln, bei dem die NAS komplett heruntergefahren wird und nur durch ein Magic-Paket wieder hochgefahren wird. WOL unterstützt die Synology DS212+ natürlich auch. Ich halte vom WOL in meiner Umgebung nichts, denn: Wenn man beispielsweise Bilder von der NAS auf dem TV anschauen möchte, sendet das TV kein Signal zum Hochfahren der NAS.
Anders beim Hibernate-Modus: Hier schlummert nur die Festplatte vor sich hin, das Motherboard an sich ist voll da. Man merkt im Prinzip gar nicht, dass die Festplatte heruntergefahren ist. Meiner Meinung nach eine wunderbare Sache, die sich auch positiv zum Stromverbrauch auswirkt.

Stromverbrauch:
Normalerweise schreibe ich die Stromverbrauchs-Daten meistens am Ende meines Erfahrungsberichts, aber wenn ich jetzt schon so viel über die verwendete Hardware schreibe, passt es auch hier.
Ich betreibe die NAS nicht komplett im 24-h Betrieb, sondern lasse sie durch die Hiberate-Funktion nach 10min in den Ruhezustand fahren. Im Standard-Betrieb komme ich – gemessen mit Energiekosten-Messgerät * KD 302 von profitec®
– auf 22,4 Watt im Hibernate-Modus auf 8,9 Watt. Im Standby bei 1,5 W mit Wake On LAN. Ich nutze hier die 2 unten beschiebenen WD-Festplatten.

Geeignete Festplatten:

Western Digital 3TB Red

Update: 13.10.2013 Synology hat für ihre NAS-Serie jetzt auch die WD 4 TB (WDEFRX) freigegeben, zu kaufen bei amazon.de: Western Digital WD40EFRX RED 4000 GB. Ich nutze die RED Serie seit fast einem Jahr und hatte bisher keinen Ausfall.
Ich hatte bis vor einer Woche lediglich eine Festplatte in dem Gerät eingebaut (Samsung HD103SI), welche einwandfrei funktionierte. Leider lief die 1TB relativ schnell voll und ich habe mich entschieden 2 neue Festplatten anzuschaffen, nämlich die Western Digital WD30EFRX Red RD1000S NAS-Storage 3TB (8,9 cm (3,5 Zoll), 5400rpm, SATA III). Grund für den Kauf für die neue Generation (Red) von Western Digital war die 3-jährige Garantie und das diese Festplatten speziell für NAS-Geräte (also auch QNAP (-> siehe Amazon.de als Vergleichsmodell zur DS212+ Qnap TS-219P II NAS 2.0GHz 512MB Ram ohne Festplatte, Netgear) hergestellt werden und auch 24/7 laufen können. Positiv ist mir der ruhige Lauf aufgefallen. Hibernation funktioniert bei mir auch tadellos. Ebenfalls sind diese auch von Synology zertifiziert. Die Umstellung von einer Festplatte auf 2 Festplatten im Raid 1 Verbund hat zwar ewig gedauert, jedoch lief perfekt. Meine Vorgehensweise war: Erst die eine 3TB WD-Red in den zweiten Slot einfügen (geht auch während des Betriebes), dann unter Festplatten-Verwaltung diese Festplatte anmelden. Es wird dann ein Paritäts-Check gefahren, der sich einige Stunden hinziehen kann. Danach werden die Daten übertragen. Wenn dieser Vorgang beendet ist, war zwar immer noch der gleiche Speicherplatz frei, zieht man dann aber aus dem ersten Slot die (kleinere) Festplatte raus und steckt dann die zweite 3 TB-Red hinein, wird diese im Festplatten-Verwaltungstool erkannt und führt die gleichen Vorgänge (Paritäts-Check, Übertragung der Daten) aus. Danach erst wird der Plattenplatz auf 2.73 TB (gesamt für beide Festplatten) vergrößert. Wenn ihr genauere Informationen über Performance der Platten wissen wollt, einfach in den einschlägigen Online-Medien suchen.

WOL-Wake on LAN:
Die Synology DS212+ bietet eine nette Stromsparmöglichkeit: Ohne weitere Tweaks ist sie mit einer WOL-Wake on Lan – Funktionalität ausgestattet. Hiermit bietet sich die Möglichkeit an, zum Beispiel mit Hilfe einer FritzBox und VPN auch auf Reisen seine NAS ein- und auszuschalten. Die WOL-Funktionalität muss aber zunächst eingeschaltet werden. Dazu geht man in die Systemsteuerung und wählt das Symbol Energie. Dort befinden sich einige Einstellungen um Energie zu sparen. Direkt im ersten Reiter befindet sich die Checkbox zum Einschalten des WOL. Fährt man dann die NAS herunter, kann man sie

wieder mit einem Magic-Packet wieder einschalten. Um mit der Fritzbox die NAS einzuschalten, wählt man im Administrationsbereich der Fritzbox den Menüpunkt Heimnetz und sucht dort die Synology-Verbindung. Dann klickt man auf das Symbol (siehe Foto) bearbeiten. Dort findet man die Schaltfläche Computer starten. Nack Klicken startet die Synology wieder.

Twonky auf der NAS installieren:
Hier habe ich eine gute Wiki gefunden, welche für die Synology DS211j  (-> amazon.de Synology DS211j NAS (1.2GHz,128MB,3x USB 2.0, 1XLAN)) ist. Jedoch funktioniert diese HowTo auch für die DS212+, weil beide NAS den gleichen Kirkwood-Prozessor besitzen. Ich habe derzeitig die 7er-Version von Twonky drauf, die ihr hier downloaden könnt. Bitte da die Kirkwood-Zip auswählen. Twonky ist für 30 Tage kostenlos, danach muß ein Lizensierungskey gekauft werden. Wer noch einen Key für die 6er Version hat: -> läuft!
Die Installation ist die gleiche, das Start-Script hat sich von Twonkymedia.sh in twonky.sh geändert.

USB-Hub mit der Synology verbinden:
Auch das ist möglich, lediglich sollte man den Hub mit einer separatem Spannung versorgen. Ich habe an meinem USB-Hub (-> Amazon.de: LogiLink 4-Port Hub USB 2.0 mit Netzteil, weiß) meine zwei Seriell->USB Schnittstellen und ein USB-Stick angeschlossen.

miniDLNA auf der Synology DS212+ installieren:
Unter Paket-Zentrum -> Einstellungen -> Paketquellen diesen http://pvr.unzureichende.info/dl/synology/ Link zu den Paketquellen hinzufügen. Und schon erscheint das miniDLNA-Symbol (und weitere Programme) im Paket-Zentrum in dem Reiter Verfügbar. Wichtig: Vor dem ersten Start der miniDLNA noch unter Config die Pfade anpassen, wo ihr Eure Musik / Videos gespeichert habt und anschließend die Software starten. Ein Webinterface hat die miniDLNA nicht, sodaß ihr an den externen Geräten (TV, iPad mit iMediashare) die Medien anwählen könnt.

Jetzt kommt natürlich die berechtigte Frage: Hey, warum hast Du 2 Media-Server (im Grunde sogar drei bis vier Mediaserver) auf Deiner NAS drauf? Gute Frage, ich teste derzeitig die Funktionalitäten, Performance, Bugs usw. Beim neuen Twonky 7.08 beispielsweise zeigt im Administrations-Menü keine Dateien an die gerade gestreamt werden. Ebenfalls werden beim ersten Indiezierungsvorgang nicht alle Dateien gescannt.
Der miniDLNA lastet derzeitig den Prozessor zu 100% aus, wenn nach neuen Dateien gesucht werden. Abhilfe: Kurz den Dienst stoppen und wieder starten.

Serviio auf der NAS installieren:
Zu guter Letzt noch einen kleinen Trick, wie man den Serviio-Mediaserver  auf Eurer Synology installieren könnt: Steuert einfach diese URL an und folgt den Anweisungen (englisch). Wichtig zu wissen ist hier bei der neuen 1.0.1 Version, dass die Console auf einem externen PC installiert werden muss. Dort legt man die Verzeichnisse fest, welche Serviio durchcrawlt. Mir ist bei Serviio positiv aufgefallen, dass – im Gegensatz zum miniDLNA – auch mit dem iPhone 4S-Filme auf dem Samsung abgespielt werden. Leider kommt es beim Abspielen zu Unterbrechungen (buffering). Wichtig: Serviio legt einen User an, der Rechte an die zu scannenden Dateien benötigt. Also im DSM auf Systemsteuerung gehen, dann auf Benutzer, Benutzer: Serviio anwählen und dort auf Privilegieneinstellung. Dort legt ihr Leserechte auf die gewünschten gemeinsamen Ordnern fest. Update 02.01.2013: Eine Serviio-Webconsole gibt es mittlerweile auch als Paket zum installieren.

Update: 02.01.2013 -> Plex-Media-Server auf der Synology installieren:
Mittlerweile hat Plex auch eine Version für die Synology DS212+ herausgebracht. Diese ist kinderleicht zu installieren, weitere Informationen und Download findet ihr hier. Obwohl dir Kirkwood etwas schmalbrüstig ist, funktioniert der Plex-Media Server mit der Samsung TV-App sehr gut. Das erstmalige Grabben der Filminformationen dauert etwas lang und der Musik-Server wird von dem Samsung TV der C-Serie auch nicht unterstützt. Wichtig: Plex legt einen User an, der Rechte an die zu scannenden Dateien benötigt. Also im DSM auf Systemsteuerung gehen, dann auf Benutzer, Benutzer: Plex anwählen und dort auf Privilegieneinstellung. Dort legt ihr Leserechte auf die gewünschten gemeinsamen Ordnern fest. Jedoch gefallen mir die Android (kostenpflichtig) und die iOS-App (kostenpflichtig / affili) sehr gut.

Browser-Extensions: Für Safari und Google-Chrome Benutzer gibt es die Synology Download Station als Extension. Hier könnt ihr per rechten Mausklick z. B. ein Youtube-Video auswählen und dieses wird dann sofort über die Synology downgeloaded. Weitere Infos erhaltet ihr im Forum.

Fazit:
Mit diesem Beitrag habe ich jetzt nur die Hardware beschrieben, welche meiner Meinung nach sehr gut ist. Hervorzuheben ist die perfekte Verbindung zur Außenwelt, die geringe Geräuschentwicklung und der niedrige Stromverbrauch.

Ein zweiter Teil meines Erfahrungsberichts über die Software ist in Arbeit.
Dort werde ich die vielen Möglichkeiten schreiben, die der Administrations-Bereich bietet. Angefangen vom Mail-Server über ein WordPress-Web, Webcam-Überwachungsfunktionen und den MiniDLNA-Media-Server.

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