Fhem: Automatische Gartenbewässerung mit Fhem und Gardena (laufendes Projekt, Gastbeitrag)

Update 13.09.2015 Nochmalige Überarbeitung des Beitrages

fhemBlog-Leser Christian hat sich auf die Fahne geschrieben, sein Heim mit Fhem komplett zu automatisieren. Viele Infos hat er sich von meinem Blog schon geborgt, aber jetzt wollte auch mal was zurückgeben. Er stellt in seinem Gastbeitrag Automatische Gartenbewässerung mit Gardena und Fhem sein neuestes Projekt vor. Grundlage ist das aktuelle Fhem mit den Modulen von MySensors. Da es ein noch laufendes Projekt ist, könnt ihr sicher sein, das dieser Beitrag noch öfters angepasst und erweitert wird. Solltet ihr Fragen und Anregungen haben, könnt ihr gerne unten in den Kommentaren Euren Senf dazu schreiben. Also viel Spaß beim Lesen und Nachbauen!

Funtionsumfang:

  • Drahtloses Steuern der Gardena Ventile
  • Drahtloses Schalten der Gardena Pumpe
  • Funktionsüberprüfung, ob Pumpe an oder aus
  • Distanzsensor (Blog-Beitrag zum Distanzsensor) zum Bemessen der Wasserhöhe in den Tanks
  • Giess-Sensoren für die Messung der Erdfeuchte
  • Wetterlogging über Wetter.com und die Entscheidung, ob bewässert werden muss

Zutaten Bewässerung

Zutaten für das Steuerungsmodul für Ventile / Schläuche / Ersatz und Pumpe

Distanzsensor

Giessensor (folgt)

Überprüfung, ob die Pumpe ein- oder ausgeschaltet ist (USV)
Schaltplan ungefähr so, wie in diesem Blog-Beitrag beschrieben

Beschreibung:

Für die Erstellung einer automatischen Gartenbewässerung sind Bauteile eines Sprinklersystems notwendig. Die hier verwendeten Geräte sind von Gardena, da sie durchweg gute Bewertungen erhielten. Ein weiterer Grund war der Vielflächen-Versenkregner von Gardena. Da wir unser Haus vor rund einem Jahr erst gekauft haben, ist uns noch nicht ganz klar, wo welche Bereiche im Garten wie Sitzbereich, Pool oder ähnliches später sein sollen. Hierbei eignet sich der Einsatz des Gerätes gut, da der Beregnungsbereich von 25° bis 360° reicht. Innerhalb dieses Bereiches ist es möglich, 50 verschiedene Punkte einzustellen/ programmieren, so das spätere Änderungen im Garten berücksichtigt werden können ohne ganze Schläuche neu zu verlegen.
Im Zusammenspiel mit der Gardena 4000/5 Pumpe und entsprechenden Wassertanks bietet die Pumpe geschätzt 3 Bar Druck. Dies reicht aus um eine Beregnung von rund 7 m – 8 m von dem AquaContour zu erzielen.
Aufgrund der Größe des Gartens werden 4 AquaContour Geräte verbaut. Die Pumpe erzeugt dabei leider nicht genügend Druck um alle Geräte gleichzeitig laufen zu lassen. Dadurch wurden entsprechend 4 einzelne Schläuche zu den Beregnern geführt. Ein weiterer Schlauch wird für den vorderen Teil des Hauses genutzt. Ein weiterer Schlauch dient als Direktentnahme für einen Gartenschlauch.

Gartenbewässerung robins blog

Dadurch ergeben sich insgesamt 6 Schläuche, die einzeln gesteuert werden müssen. Die Steuerung erfolgt mittels eines Arduinos Nano einem 4er-, 2er Relais und einem nRF24L01+ Funkmodul. Die Schaltung der Pumpe erfolgt durch ein gesondertes Relais mit eigenem Sendemodul.
 Somit werden 2 komplette Bausätze verwendet.
Hierbei wird der Standard-Code eines MySensor-Relais verwendet und entsprechend angepasst.

Gartenbewässerung Robins blog 2

Links oben befindet sich die LAN-Gateway.

In der Mitte ist die Steuerung für die einzelnen Ventile. Die gelb-gestrichelte Linie vom 24V Netzteil zu den Relais ist die Zuleitung welche für die Relais verwendet wird. Diese sind untereinander verbunden. Somit benötigt man nur eine Zuleitung. Die rot-gestrichelte Linie ist die andere Leitung, welche von der Lüsterklemme zurück zum 24V Netzteil führt.

Rechts befindet sie die relais-Steuerung für die Gardena Pumpe, welche mit einem Zuleitungsschlauch zu den Ventilen versehen ist.

Verkabelung der Einzelkomponenten:

Um ein Relais anzusteuern ist bei MySensors (http://www.mysensors.org/build/relay) eine Anleitung.

Hinzu kommt das der 2,4 GHz Sender (nRF24L01+) mit angeschlossen werden muss. Dazu ist hier die entsprechende Anleitung: (http://www.mysensors.org/build/connect_radio). Achtung dabei handelt es sich um einen Arduino Pro Mini! Bitte bei der Verkabelung darauf achten, dass die PINs nicht an den gleichen Stellen sind. Lieber in der Tabelle schauen und den Beschriftungen folgen!

Programm-Code Relais Gartenbewässerung

In der obigen Anleitung vom Relais ist ein Programmcode enthalten, der genutzt werden kann aber entsprechend angepasst werden muss.

 Anzahl der Relais muss eingestellt werden

 digitalWrite(pin, gw.loadState(sensor)?RELAY_OFF:RELAY_ON);

 digitalWrite(message.sensor-1+RELAY_1, message.getBool()?RELAY_OFF:RELAY_ON);

Hierbei wurde ON und OFF vertauscht, da sich gezeigt hat, das sobald das Gerät in FHEM eingerichtet war ON als OFF interpretiert wurde.

 

Änderungen:

Das Resultat sieht so aus:

 

Arduino Nano mit 6 Relais

Einrichtung in FHEM:

Die folgende Grafik zeigt den Ablauf der Beregnungsroutine.

Beregnungs grafik

Dies ist der vollautomatisierte Ablauf der Bspw. jeden Morgen um 6:00 Uhr gestartet werden kann und je nach Wetterlage entscheidet ob der Garten beregnet werden soll oder nicht.

Eine weitere, bereits eingerichtete Funktion ist die Beregnung von Hand. Es wird durch entsprechende Dummys in FHEM ein Signal ausgelöst, welches die Pumpe automatisch einschaltet, dann den entsprechenden Beregnungsbereich gießt und bei deaktivieren des Dummys in FHEM auch das Ventil und die Pumpe ausgeschaltet wird.

Erstellung der Dummys und Konfigurationsdaten für die Bewässerung in FHEM:

Nach der Erstellung beider Relais werden die Geräte in Fhem eingebunden.

bewaesserung

Es werden folgende Dummys im System benötigt:

Bewaesserung

 Zur Steuerung der Anlage (Ja / Nein)

configGeraete

 Steuerung der einzelnen Geräte um sie ansprechen zu können

configGartenBewaesserung

 Steuerung der Programmierung

RegenwarscheinlichkeitProTag  (sorry Dummy falsch geschrieben, Anm. Robin)

 Regenwahrscheinlichkeit der kommenden 24h

confGeraete ist ein zweidimensionales Array um die Gerätenamen und Spezifikationen der einzelnen

Relais und Zeiten in einem Dummy zu steuern.

Verwendung:

 Dimension getrennt durch LEERZEICHEN zur besseren Übersicht in Fhem

 Dimension getrennt durch KOMMA

Somit ergibt sich folgende Syntax für ein Gerät:

<Name des Gerätes>,<Name des einzelnen Relais>,<Dauer in Minuten wie lange das Gerät geöffnet

sein soll> LEERZEICHEN …usw…

configGartenBewaesserung ist ein Eindimensionales Array welches mit KOMMA getrennt wird.

Hierbei werden in folgender Reihnefolge die Werte belegt:

<Sicherheitsschaltung>,<Gießfrequenz>,<Regenwarscheinlichkeit in % >,<Logfile>,<Timestamp der

letzten Beregnung>

Sicherheitsschaltung (Ja/ Nein). Dadurch werden beim Starten des Programms alles Relais

ausgeschaltet bevor mit dem Gießprozess begonnen wird.

 Gießfrequenz in Tagen. BSP 2 = Jeden zweiten Tag gießen

 Regenwahrscheinlichkeit in % ab der nicht mehr gegossen werden soll

 Logfile (Ja/ Nein). Soll ein Logfile erstellt werden? Hier werden Informationen gespeichert, wie

z.B. wann das letzte mal gegossen wurde, oder wie voll die Tonne vor bzw. nach dem Gießen

war. Dazu wird der Dinstanzsensor benötigt.

 Timestamp, wird vom System eingetragen um die letzte Bewässerung zu protokollieren.

Die Beregnung soll bei mir um 6:00 Uhr morgens beginnen. Hierfür wird ein AT-Befehl in FHEM wie

folgt integriert:

define test at *06:00:00 {myGardenIrrigation()}

Für die Beregnung von Hand werden nun entsprechende Dummys angelegt

define GSchlauch_1 dummy

attr GSchlauch_1 room Gartenbewässerung

attr GSchlauch_1 webCmd Schlauch1:on:off

Syntax:

<Name>_<Ventilnummer>

Der Name ist zur automatisierten Erstellung durch die Programmierung Notwendig.

Die Ventilnummer ist das Ventil / Schlauch der geöffnet werden soll. Hierbei ist es notwendig in dem

Programmode die variable $ventilName entsprechend anzupassen. In dem Beispiel ist der Name

„RelaisGartenVentil“

Wichtig zu beachten ist das der Unterstrich als „trenner“ fungiert um den Namen und die Zahl im

späteren Verlauf des Programms zu trennen.

Notify zum Ansteuern der Ventile:

Ein Notify muss angelegt werden, der auf den eben angelegten Dummy reagiert und die Methode

mit entsprechenden übergabeparametern aufruft

define HandsteuerungNotify notify GSchlauch_1:.* {\

myGardenIrrigation($NAME,$EVENT);;\

}

attr HandsteuerungNotify room Gartenbewässerung

Benötigte Wetterdaten:

Die Entscheidung für eine vernünftige Wetterinformation war nicht ganz einfach. Gesucht wurde eine Wetter-API die die Regenwahrscheinlichkeit mit angibt. Nach einigen verschiedenen Tests kam heraus das die API von wetter.com für den Norddeutschen Bereich am genauesten ist, was das Thema Regenwahrscheinlichkeit betrifft. Aufgrund der Küstennähe in Bremerhaven ist es nicht sinnvoll eine Wetterstation zu nehmen die ~50 km entfernt ist, da diese Werte mit dem aktuellem Wetter nicht zielführend sind. Ein kleines Manko ist das die Regenwahrscheinlichkeit wird in Blöcken angegeben.

Zum Integrieren der wetter.com API ist hier eine Anleitung verfügbar:

http://fhem.de/commandref_DE.html#OPENWEATHER

In dem oben genanntem Programm-Code ist eine Methode zur Relativierung der Regenwahrscheinlichkeit.

Das Prinzip ist folgendes:

Ist eine Regenwahrscheinlichkeit (fc0_chOfRain) bei 90 – also 90% und fc0_weather=“leichter Regen – schauer“, dann ist ein leichter Schauer sehr wahrscheinlich. Zudem sind die Wettervorhersagen in Stundenblöcken unterteilt (fc0_chOfRain, fc0_chOfRain06, fc0_chOfRain11, fc0_chOfRain17, fc0_chOfRain23).

Davon ausgegangen das 90% Regenwahrscheinlichkeit vorhanden sind aber nur „leichter Regen“ zu erwarten ist, wird dieser leichte Regen von der Regenwahrscheinlichkeit zu je 20% abgezogen um eine realistische Regenwahrscheinlichkeit zu berechnen.

Dies beschreibt die Methode „myWeatherData()“

sub myWeatherData(){
 my $faktor;
my $w1 = ReadingsVal("MeinWetter","fc0_weather",0);
my $w2 = ReadingsVal("MeinWetter","fc0_weather06",0);
my $w3 = ReadingsVal("MeinWetter","fc0_weather11",0);
my $w4 = ReadingsVal("MeinWetter","fc0_weather17",0);
my $w5 = ReadingsVal("MeinWetter","fc0_weather23",0);
$faktor += ($w1 =~ m/leichter Reg/i)? 20: 0;
$faktor += ($w2 =~ m/leichter Reg/i)? 20: 0;
$faktor += ($w3 =~ m/leichter Reg/i)? 20: 0;
$faktor += ($w4 =~ m/leichter Reg/i)? 20: 0;
$faktor += ($w5 =~ m/leichter Reg/i)? 20: 0;
my $regenwarscheinlichkeit = ($faktor > 0)? ((ReadingsVal("MeinWetter","fc0_chOfRain",0)) /100) * $faktor : (ReadingsVal("MeinWetter","fc0_chOfRain",0));
fhem("set RegenwarscheinlickeitProTag $regenwarscheinlichkeit");
return $regenwarscheinlichkeit;
}

Weiteres in Planung:

  • Nutzung von einem Distanzsensor, der die Höhe des Wasserstands ermittelt, um die Pumpe nicht zu beschädigen
  • Logfile-Erstellung zur Übersicht wann beregnet wurde, wie der Wasserstand war etc.
  • Schaltung einzelner Beregnungsschläuche um von Handsteuerung zu ermöglichen
  • Einbindung der USV. Zur Überprüfung ob die Pumpe An bzw. Aus ist.

Nachtrag: Man benötigt zum „Verbinden“ an Fhem noch das MySensors-Gateway. Hierzu kann ich auf einem Blogbeitrag verweisen. Die Software davon ist aber nicht mehr uptodate, jedoch die Hardware ist die gleiche. Hier geht es zum Blog-Beitrag.

Programm-Code: Code_version1-2

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22 Kommentare zu Fhem: Automatische Gartenbewässerung mit Fhem und Gardena (laufendes Projekt, Gastbeitrag)

  1. Christian sagt:

    Hallo Thorsten,
    Aufgrund eines fhem Crashs und Kind usw. hat sich der technische Aufbau im Hintergrund geändert.

    Aktuell nutze ich im Hintergrund nur noch sonoff Module. Auch die gardena Ventile haben sich erledigt… irgendwie billig der kram.

    Die Erfahrung hat gezeigt dass ein Faktor zum automatisierten bewässern wirklich nicht ausreicht. In diesem Zusammenhang habe ich nur einzelsachen angefertigt welche ich aber auch erst wiederherstellen muss.

    Falls du da etwas brauchbares hast würde ich mich über eine Info freuen.

    Viele grüße und viel Erfolg

    Christian

  2. Thorsten sagt:

    Hallo Christian,
    Nutzt du die Bewässerung in der beschriebenen Implementierung noch, hast du die zwischenzeitlich weiter entwickelt?
    Ich plane gerade meine Logik – mit Wetterprognose, aktueller Temperatur und Sonneneinstrahlung sowie vergangenem Niederschlag, weil ich mir einbilde, dass einer der Parameter alleine nicht ausreicht. Das scheint aber noch niemand vollständig implementiert zu haben, daher versuche ich jetzt etwas zu finden, auf dem ich aufsetzen kann.

  3. Andy sagt:

    Hallo Robin,

    super interessanter Beitrag. Ich selbst verwende ein Rainbirdsystem für die automatische Bewässerung. Hab mich bewusst gegen Gardena entschieden, da ich gerade bei solch einem professionellen Einsatz viel negatives gehört und gelesen habe. Wie sind denn deine Erfahrungen mit Gardena?

  4. Fedor sagt:

    Hi !
    Damit es schon mal konkreter wird, hier ein bisschen Input zu capacitive sensing:

    Hier mal eine AN zu kapazitivem Füllstandssensor von TI:
    http://www.ti.com/lit/ug/tidu736a/tidu736a.pdf

    Von Vernier gibt es einen fertigen kapazitiven Feuchtigkeits-Sensor
    http://www.vernier.com/files/manuals/sms-bta.pdf
    For the richt: buy it. For us: Download pdf:
    http://www.vernier.com/files/manuals/sms-bta.pdf
    Hat wirklich profunde Infos zu Feuchtegehalt von Erde, Kalibrierung, etc…

    Wer noch mehr Infos aus meinem Archiv braucht, melden.
    Irgendwo liegt noch ein Sketch, der von parallelen Drähten schon mal Zahlen auf nem 2,5€ Display ausspuckt.

    Ich habe mich als „Arbeitsplattform“ gerade zu cypress.com bewegt, und mir für 4EUR den kleinen PSoC mit USB-Dongle (abbrechbar) gekauft.
    Der neue für 10EUR oder nachfolger bieten da sicher mehr Funktionsblöcke.

    Die sind deshalb interessant, weil sie eine Cortex M0 mit ordentlich Speicher, einige PLA-Blöcke und einige analoge Blöcke (!) kombinieren, die man in einem Schaltplaneditor verwurschteln kann. Programmiert wird ganz normal in C(++).

    Man halt halt über die Verknüpfungsmatrizen fast an jedem Pin Zugriff auf alles.
    Und bei A/D variable Auflösung etc..

    Sicher muss man sich einarbeiten, aber die Daten klingen lecker. Cypress hat auch einige AN zu capacitive sensing. Und ist da sehr weit vorne.

    Gruß!

    Fedor

    moneybag4m.hofma bei dfgh punkt net
    Danke! an Robin.
    (Beim ersten „Antworten“ dachte ich schon so halb an eine „PN“-Funktion.)

  5. Robin sagt:

    Hallo Fedor,
    ich bin im Gespräch mit einigen Blog-Lesern. Vielleicht entsteht bald ein Gastbeitrag über die kapazitive Feuchtemessung inkl. Schaltungsbeispiele.
    Also öfter mal vorbeikommen.
    BTW: Ich habe Deine Telefonnummer in dem Beitrag entfernt.

    LG
    /robin

  6. Fedor sagt:

    Hallo!
    Ich mache mu Kids Robotik und wir haben ein paar Arduinos gekauft.
    Nach einigen frustrierenden Sketches zu CapSense wäre ich an Doku zur kapazitiven Feuchtemessung interessiert.

    Die könnte man hier auch an nen Plasterohr installieren, damit man Wasser/Luft abschätzen kann für den Pumpenschutz.
    Später will ich mit 2 parallelen Drähten auch versuchen, den Füllstand eines Tanks möglichst verschmutzungsresistent und korrosionsfest zu messen. Dazu wollen wir die Drähte wie ein U führen, so dass du Enden beim Controller sind. Schwierig wirds nur, wenn der Controller in eine Zisterne mit rein muss. Vielleicht russische Püppchen Gehäuse mit je Abdichtung und Trockenmittel dazwischen

    Gruß!

    Fedor

  7. Michael sagt:

    Hi, das ist ja ein ultrainteressanter Blog 🙂 Ich arbeite im gleichen Umfeld und habe eigentlich genau das vor. Du bist also schon viel weiter. Was ich allerdings habe, ist ein selbst entworfener und programmierter kapazitiver Bodenfeuchtesensor als Ersatz für das Gardena-Ding (das verbraucht mir zu viel Batterien). Mein Gerät reicht mit einer Lithium-Batterie ca (rechnerisch) 8 Jahre. Und ich bin recht zufrieden damit. (Attiny84 und Nrf24 Modul)

    Interesse an Zusammenarbeit?

    Das Netzwerk und die Fhem-Anbindung fehlen mir noch. Fhem auf einem Pi habe ich allerdings schon im Einsatz für Beleuchtung.

  8. Christian sagt:

    Hallo Jörg,

    ich habe ein 4er relais vewendet. Diese werden in Fhem als ein Device angesteuert. Diese kannst du dann mit:
    set RELAISNAME switch1 on
    einschalten. switch1 kann aber auch switch2 usw sein.

    Fhem.cfg kann ich dir gerade nicht liefern, da mein System gerade nicht läuft.Ich kann dir aber anbieten das du mich mal per E-Mail anschreibst und wir dann telefonieren. ch.hoffmann83@gmail.com Ich gehe davon aus das es nur ein verständnis Problem ist.

    Viele Grüße
    Christian

  9. Jörg sagt:

    Hallo,

    ich habe mal die sensordaten :
    send: 104-104-0-0 s=255,c=0,t=18,pt=0,l=5,sg=0,st=ok:1.5.4
    send: 104-104-0-0 s=255,c=3,t=6,pt=1,l=1,sg=0,st=ok:0
    repeater started, id=104, parent=0, distance=1
    send: 104-104-0-0 s=255,c=3,t=11,pt=0,l=5,sg=0,st=ok:Relay
    send: 104-104-0-0 s=255,c=3,t=12,pt=0,l=3,sg=0,st=ok:1.0
    send: 104-104-0-0 s=1,c=0,t=3,pt=0,l=0,sg=0,st=ok:
    send: 104-104-0-0 s=2,c=0,t=3,pt=0,l=0,sg=0,st=ok:
    send: 104-104-0-0 s=3,c=0,t=3,pt=0,l=0,sg=0,st=ok:
    send: 104-104-0-0 s=4,c=0,t=3,pt=0,l=0,sg=0,st=ok:
    send: 104-104-0-0 s=5,c=0,t=3,pt=0,l=0,sg=0,st=ok:
    send: 104-104-0-0 s=6,c=0,t=3,pt=0,l=0,sg=0,st=ok:
    read: 0-0-104 s=255,c=3,t=6,pt=0,l=2,sg=0:M

    send: 104-104-0-0 s=255,c=3,t=6,pt=0,l=2,sg=0,st=ok:M

    ==> Sensor ID = 104
    Aber wie bekomme ich eben die 6 relaiswerte ins FHEM und wie steuere ich die mit on/off eben an???

  10. Jörg sagt:

    Hallo Christian,

    habe nun alles nachgebaut.
    ABER !!

    Kannst du bitte auch deine Konfiguration der fhem.cfg posten.
    MySensors Gareway hat über autocreate auch die nanos gefunden. Komischerweise nicht wie ich es erwartet hätte mit 3 ID´s sondern deutlich mehr (eigentlich für jedes Releais eine ID).
    Aber ich bekomme keine states bzw. status.

    Genau der Übergang zwischen der Anmeldung der MySensors Relais zum Schalten ein/aus ist somit nicht klar.

    Hier wäre Erläuterung bzw. coding hilfreich.

    Hast du das über eine Zeitschaltung bzw. sogar tabletUI noch visualisiert ?
    Danke für die weitere Hilfe
    Jörg

  11. Christian sagt:

    Hallo Jörg,

    du solltest problemlos auch n 8er Relay nehmen. Siehe MySensors Beispiel (http://www.mysensors.org/build/relay) du hast GND und VCC. Der Erste Digitalport ist D2 und der nächste D3 usw..

    Warum ich zwei Bausätze habe, war bzgl. der Ausfallsicherheit. An dem 2er habe ich die Pumpe angeschlossen. Falls der eine mal ausfällt habe ich immer noch den anderen und kann entweder die Relays / Ventile schließen oder die Pumpe ausschalten. (Aus aktueller Sicht ergibt dies aber nicht mehr so ganz den Sinn, da es im Echtbetrieb gut lief)

    Bei den Anpassungen bin ich mir gar nicht mehr so sicher. Habe mir den Sketch nochmal eben angeschaut. Ich denke das es nur eine Änderung der NUMBER_OF_RELAYS und welcher Pin welches Relay ist. (es kann auch sein das er automatisch hochzählt und ich es nicht von Hand einprogrammiert habe).

    Viele Grüße
    Christian

  12. Jörg sagt:

    Hallo Christian,

    kannst du bitte noch die Verkabelung vom nano zum Relais darstellen/beschreiben. Welche pins werden mit welchen pins des Relais verbunden.

    Mit welcher Firmware (inkl. Anpassung) wird der nano gefasht ??

    Grüße
    Jörg

  13. Jörg sagt:

    Hallo Christian,

    gibt es einen Grund, warum du ein 4-er und 2-er Relais für die 6 Ventile genommen hast gem. Schaubild dann ein 1-er für die Pumpe?
    Habe ich einen Gedankenfehler, wenn ich eben gleich ein 8-er nehme für die 6 Ventile und ein 1-er für die Pumpe ??

    Danke für die Antwort
    Jörg

  14. Robin sagt:

    Aha, so langsam wird es klarer 🙂
    Der Teil wird für einen Laien aus der Anleitung nicht so ganz klar.

    Wäre cool, wenn man die Anleitung noch etwas ergänzen könnte.
    Also z.B. welches Netzteil an der Stelle sinnvoll ist und wie man das dann wo anschließen muss.

    Viele Grüße,
    Robin

  15. Robin sagt:

    Hallo Robin,
    ui, wirklich schwache Kenntnisse!
    Nein, du benötigst natürlich noch auf der Sekundärseite ein Netzteil.
    LG
    /robin

  16. Robin sagt:

    Hallo,

    ich muss wegen meinen schwachen technischen Kenntnissen nochmal nachbohren.

    Das Relais bekommt ja dann 5V vom Nano, ok.
    Aber die Ventile brauchen doch 24V um zu schalten.
    Reichen tatsächlich 5V oder schraubt das Relais die irgendwie hoch auf 24V?

    Danke schon mal,
    Robin

  17. Robin sagt:

    nö, die sind nicht groß. Sieht man ja auf dem Foto. Die gibt es als einer, zweier und vierer Pack auf einer Platine.
    Ich habe die notwendigen links ja im Blog-Beitrag hinzugefügt.

    LG
    /robin

  18. Robin sagt:

    Hallo robin,

    danke für das Feedback.

    Ich war nur etwas verwundert, weil ich bei anderen Selbstbaulösungen zur Gartenbewässerung immer über Trafos und „riesige“ Relais gelesen habe.
    Dann scheint diese Lösung ja sehr viel einfacher und preisgünstig zu sein.

    Viele Grüße,
    Robin

  19. Robin sagt:

    Hallo Robin,
    Ich habe das Projekt zwar nicht nachgebaut, jedoch schaltet ein Arduino mit einem MySensors-Sketch das Relais. Die 5 V die vom Arduino Nano kommt, reichen aus, um es zu schalten.
    Christian wird in Kürze noch mehr Infos über das Gartenbewässerungs-Projekt geben.

    LG
    /robin

  20. Robin sagt:

    Hi!

    wie bringst du denn den Strom zu den Ventilen?
    Also klar, vom Relais geht es zu den Ventilen, aber wie bekommt das Relais den Strom? Spezielles Netzteil oder ein Trafo?
    Würde mich interessieren, was da für ein Bauteil zum Tragen kommt.

    Danke dir,
    Robin

  21. Christian Hoffmann sagt:

    Hallo Hans,

    vielen Dank für deinen Kommentar, die hier eingesetzten Hardware-Bausteine sind von der MySensors Internetseite.
    Ich werde mich in den kommenden Tagen mal hinsetzen und eine detailliertere Beschreibung des Konzeptes einpflegen inkl. ein paar Grafiken der Bauteile und deren Schaltungen.

    Aktuell befinde ich mich noch im Testaufbau, wobei die Relais und die Ventile schon geschaltet werden können. Es wird mit Glück am kommenden Wochenende im Gartenhaus schön verkabelt.

    Gruß
    Christian

  22. Hans sagt:

    Hallo Robin, hallo Christian,
    das Thema Gartenbewässerung finde ich extrem spannend und ich suche ebenfalls eine Lösung, die ich mir zumindest Ansatzweise von diesem Blogpost versprochen hatte. Doch leider ist mir das hier verfolgte Konzept vollkommen unklar. Das einzige, was ich diesem Post entnehmen konnte waren einige Komponenten von Gardena, die sich offensichtlich ganz gut für dieses Vorhaben eignen. Alles andere sind allenfalls Fragmente, deren Zusammenhang für Außenstehende kaum erkenntlich sind.
    Könntet Ihr vielleicht das Ganze mal etwas genauer beschreiben? Vielleicht auch mal eine Zeichnung, wie die Komponenten zusammenwirken?
    Danke.

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