Samsung TV MKV Dateien abspielen mit der Buffalo Linkstation Duo und Twonky

Buffalo Linkstation Duo 2TB vgl. mit Kugelschreiber

Update 10.05.2012: Den Twonky-Server für verschiedene NAS gibts jetzt in der Version 7.0.8 Danke an Blog-Leser Harald.

Update 29.01.2012: Den Twonky-Server für verschiedene NAS gibts jetzt in der Version 6.0.39 Danke an Blog-Leser Harald.
Changelog: Release Notes for TMS 6.0.39
—————————–
o adapted to latest DLNA certification test plan
o adapted to latest UPnP 2.0 certification test plan
(40+ certification related changes)- fixed: TwonkyServer not setting CI-flag for embedded thumbnails
– fixed: Display issue of configuration UI with IE9
– fixed: In MAC, “Restart Server” prompt keeps appearing even after restarting server several times
– fixed: Cancel button behaves abnormally at Maintenance page
– fixed: “pleaselogin” should never be aggregated
– fixed: TwonkyServer stalling after system transition to sleep and/or hibernate
– fixed: Broken m3u playlist import when titles contained double quotes
– fixed: file system change notification (inotify) behavior for symbolic links
– fixed: Sorting non-latin multi-byte UTF-8 characters
– improved: Better cache control for low-resource environments
– improved: Memory usage of JPEG scaler is now constant, i.e. no longer proportional to the size of the original picture
– improved: interoperability with newer Philips TV sets
– improved: performance of file scanner when discovering a lots of duplicated content items
– added: File extension “.mpeg4? (maps to MP4)Known Issues
– Blacklisted directories for MacOS are still accessible (var/db).
– Invalid user-password is accepted by UI.
– The Linux installer script for some Ubuntu Linux systems is broken.
– TwonkyServer does not support FF/FREW for Philips TVs
– There are problems with image resolutions higher than 3165×4747 for Samsung D-series TVs

Update 08.12.2011: Den Twonky-Server für verschiedene NAS gibts jetzt in der Version 6.0.38
Update 04.07.2011: Den Twonky-Server gibts jetzt in der Version 6.0.34.
Zunächst: Das ist kein Beitrag für Anfänger. Hier wird an der Firmware von der Buffalo Linkstation Duo oder Linkstation Pro hantiert. Falls es da Probleme bei der Installation vorkommt, können die Daten weg sein. Also vorher ein Backup deines NAS machen.
Was ist das Problem?
Mich nervt es, das man mit dem Sammy (C-Serie) standardmäßig über DLNA keine MKV-Dateien (720p und 1080p) abspielen kann. Ich habe das mit meiner Fritzbox 6360 und mit meiner NAS (Buffalo Linkstation Duo) versucht, beides ergab folgende Fehlermeldung: „Unbekannter Codec“.

Die Lösung!
Nach kurzer Suche im Netz habe ich den TwonkyServer gefunden, welcher dieses Problem löst, mehr noch, wenn man den Film abspielt, kann man auch Pause drücken und auch Vor- und Zurückspulen. Das hat vorher nicht geklappt. Diese Software muß nachträglich auf die NAS installiert werden.


Der TwonkyServer
Der TwonkyServer ist eine Software, welche plattformübergreifend funktioniert. Man kann also Mediadaten (Filme, Musik, Bilder) von einer Quelle aus auf fast jeden anderen Gerät abspielen. Das ist quasi die Mediadaten Zentrale. So kann der Musicpal, das Noxon iRadio, der Samsung TV, die PS3, der iPod auf einem Server zugreifen. Twonky ist so intelligent, das er erkennt, welches Gerät auf den Server zugreift und bietet im auch nur die Abspielmöglichkeiten an, für das das Gerät auch in der Lage ist, abzuspielen. Beispiel: Der MusicPal hat kein LCD Display darum wird Twonky ihm auch kein Auswahlmenü für Video-Files anbieten.


Kosten:

Die Nutzung des Twonky Servers ist für die ersten 30 Tage kostenlos, danach wird eine Lizenzgebühr fällig: 15 Euro, meiner Meinung nach ein fairer Preis. Falls ihr weitere Infos benötigt, hier steht alles Wissenswerte:
http://www.twonky.com/products/twonkyserver/default.aspx

Installation:
Ich beschreibe nachfolgend die Installation auf meiner Buffalo Linkstation Duo NAS, es gibt da ein paar Feinheiten, die man beachten sollte.
Was benötige ich:

Wichtig ist ein Root-Zugriff, damit die Installation einwandfrei ablaufen kann.
Ich hatte in meinem Übereifer schon im Januar die 1.40er Firmware für meine Linkstation Duo installiert. Buffalo hat diese Version wohl aber wieder zurückgezogen, man ist wieder auf dem 1.37er Level.

Falls jemand auch schon die 1.40er Version auf der Linkstation installiert habt, könnt ihr mit der 1.37mod überschreiben.

  • Wichtig: Vorher die NAS auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Nach der installation der gemoddeten Firmware habt ihr auch sofort einen Telnet Root Zugriff und könnt sofort loslegen. (Passwort standardmäßig leer)

Vorher am Besten mit putty.exe testen (IP der NAS eingeben, auf Telnet die Optionschalter stellen) und verbinden. Wenn dann ein Fenster mit Username / Passwort Abfrage aufgeht und man mit root reinkommt, dann klappt alles.

Als nächstes muß man die passende Installationsdatei für NAS herunterladen, für die Linkstation und Linkstation Pro ist das diese Datei. http://www.twonkyforum.com/downloads/6.0/twonkymedia-linkstation-pro-6.0.zip
Diese Datei wird auf dem PC ausgepackt.

An der NAS habe ich vor der Installation noch den integrierten Media-Server deaktivert. Ob das notwendig ist, weiß ich nicht.

Nun muß man die Firewall am PC ausschalten.

  • Systemsteuerung\System und Sicherheit\Windows-Firewall dann links „Windows Firewall ein- oder ausschalten

Dieser Punkt ist ganz wichtig, sonst läuft später die Installation nicht durch!

Jetzt kommt der Punkt, an dem man wissen sollte, welche RAID – Struktur man auf der NAS hat. Ich habe 2 x 1 TeraByte Festplatten eingebaut, welche mit RAID 0 verbunden sind. Man kann diese auch als RAID 1 umfunktionieren, man hat dann 1 Tera Byte an Festplattenplatz.

Wenn man die Festplatten  als Raid 0 angeordnet hat, muß man die Datei install.nas nachbearbeiten, wichtig hier das Wort „array1“. Also einen Editor nehmen und folgendes eintragen:

ID=LINKSTATIONPRO
USER=
PWD=
DIR=/mnt/array1/twonky
RC=/etc/init.d/twonky

Wenn man die NAS als RAID 1 erstellt hat dann kann man die Datei so lassen wie sie ist.

Jetzt startet man das NASSetup.exe Programm. Man gibt oben die IP-Adresse des NAS ein bestätigt den Lizenzvertrag. Ich habe auch den alten 4.4er Twonky Server sofort vom Installationsprogramm löschen lassen. Die Version 4.4. ist eine abgespeckte Version vom Twonky Server damit kann man kein MKV abspielen.

Das Programm holt sich die aktuelle Twonky Version mit wget vom PC und installiert die Dateien auf der NAS. Die Installation dauert ungefähr eine Minute. Danach wird sofort der Server gestartet. Zu erreichen ist die Konfigurationsoberfläche mit http://nas.ip:9001/config , ggf http://nas.ip:9000/config (ausprobieren)

Falls ihr solch einen Bildschirm bekommt ist schon die meiste Arbeit getan.

Jetzt muß man den Twonky kurz antesten. Dafür geht man mit Putty.exe ins Telnet und gibt ein: /etc/init.d/twonky

Gibt man den Befehl PS in der Commandozeilen-Oberfläche ein, so sieht man, ob der Server läuft. Alternativ kann man das Ergebnis natürlich über die obige URL ( http://nas.ip:9001/config , ggf http://nas.ip:9000/config ) ansehen.

Damit der Server beim Start der NAS automatisch startet muß noch ein kurzer Eingriff vorgenommen werden.

Im Telnet ruft man auf: vi /etc/init.d/rcS

Dann sucht man nach der Zeile: echo „** step3 **“

und gibt am Ende von folgender Zeile twonky ein:

for cmd in recover_shareinfo.sh micon_setup.sh atalk.sh ftpd.sh httpd.sh smb.sh clientUtil_servd.sh lsprcvd.sh daemonwatch.sh cron.sh logchkd.sh checkconfig.sh twonky

Dann die Datei abspeichern, die NAS nochmal booten und schauen ob der TwonkyServer läuft.

Fertig, der Rest ist Administrationssache.

FAQ und Tipps

Im Twonky Administrationsteil: Die „ersten Schritte“ auf jeden Fall zuerst ausführen, um die Pfade der Datenbank festzulegen und die notwendigen Archive zu bestimmen (Audio, Video, Bilder)

Im Film: Vor- Zurückspulen, Pause Stop
Mit Twonky kein Thema: Pause / Stop mit der weißen Taste an der Fernbedienung, Vor- und Zurückspulen mit den großen Navigationstasten

Iphone /iPod – App:  Bilder auf dem Twonky Server spielen oder vom Server holen.
Kein Problem dafür gibt es eine App für 2,39 euro

Abspielen von MKV Dateien im Full HD Modus 1080 p, kein Problem mit dem Twonky, getestet mit dem Samsung LE40C750

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109 Responses to Samsung TV MKV Dateien abspielen mit der Buffalo Linkstation Duo und Twonky

  1. Harald M. sagt:

    An alle die Twonky 7 installiert haben wollen (für Conceptronic und Dlink NAS), es gibt jetzt eine Anleitung wie dies funktioniert:
    http://wolf-u.li/4575/installation-des-twonkymedia-server-7/
    (Copyright bei Uli von wolf-u.li)

    Hoffe ich darf diese Seite hier posten.

  2. Matthias sagt:

    Hi, ich habe auf meine Buffalo Linkstation jetzt auch den Server 6.0.39 installiert, funktioniert soweit alles (auch MKV auf Samsung C650)
    Jetzt habe ich nur das Problem mit dem Lizenzkey! Auf der download Seite steht, dass auch 5er Lizenzkey gelten, aber wo finde ich den auf der (nicht richtig funktionierenden) 5er Installation im NAS ?
    Ansonsten würde ich ja auch eine neue Lizenz kaufen, aber ich kapiere das nicht mit dem Lizenzierungsverfahren für die 7er Version, und eine 6er kann man wohl nicht mehr kaufen ?!

  3. Harald M. sagt:

    Hallo !

    Ich kanns dir echt nicht mehr sagen, warum ich nicht beim miniDLNA geblieben bin, ist schon einige Monate her. Ich weiss es ehrlich gesagt nicht mehr. Aber der Twonky erfüllt alles das was ich will 🙂
    Und wie gesagt: never change a running system

  4. Sven sagt:

    Jetzt bin ich neugierig. Was kann der Twonky was miniDLNA nicht kann. Abgesehen mal davon das miniDLNA wohl weniger Resourcen verbraucht und kostenlos verfügbar ist?

    Viele Grüße
    Sven

  5. Robin sagt:

    @Harald,
    ich habe es auch nicht gemacht, die Installation ist mir auch zu kompliziert. Die 6er reicht mir auch.
    LG
    /robin

  6. Harald M. sagt:

    Habe ich schonmal probiert, aber war nicht zufrieden. Seitdem ich den Twonky Server installiert hab (Version 6.0.xx) war ich sehr zufrieden und bin ich auch jetzt noch. Läuft sehr stabil. Wollte halt nur die neue Version 7 raufspielen, aber ich bekomm das einfach nicht hin. Ist ja nicht so tragisch, irgendwann klappt das schon und ausserdem
    —> Never change a running system 🙂

  7. Sven sagt:

    @Harald M.:
    Fürs DNS-323 bietet sich eher miniDLNA / Mediatomb an (wobei mir persönlich miniDLNA besser gefällt). Auf dem DNS-323 kann man ja einfach mit dem Fonz Fun Plug (ffp) Zugriff auf die Box erhalten miniDLNA usw. sollte dafür schon als Packet vorkompiliert sein.

    Ich habe die DNS-320 (also das Nachfolgemodell), DLink bietet dafür Debian Linux an (läuft dann in einem chroot), man behält also den vollen Funktionsumfang und gleichzeitig kann man auf den vollen Packeteumfang für ARM-Debian zugreifen.

    Viele Grüße,
    der IT-affine Sven

  8. Harald M. sagt:

    Musst mir halt dann sagen wie du es gemacht hast ! 🙂 Bei mir klappts einfach nicht !

    Grüsse

  9. Robin sagt:

    Hallo Harald,
    danke für die Info! Werde ich mir mal am Wochenende installieren für meine Buffalo Linkstation.
    LG
    /Robin

  10. Harald M. sagt:

    Hallo Miteinander !

    Twonky Server 7.0.5 ist verfügbar für diverse NAS. Leider ist es mir nocht nicht gelungen diese auf mein DNS-323 von DLINK zu installieren. Werde dran bleiben …
    Ist ein bischen „anders“ zu installieren.

    Changelog bitte googeln, würde das Post sprengen ! 🙂

    Grüsse

  11. Philipp F. sagt:

    Hi also hat sich erledigt habs mit chmod 777 -R * hinbekommen

  12. PhilippF. sagt:

    Hi ich hab ein neues Problem hattet ihr das auch schon mal?
    Also ich habe einen Ordner auf meiner externen USB Platte an der NAS (XFS)
    wenn ich jetzt eine Datei löschen oder hinzufügen möchte geht das nicht, Windows giebt mir folgende Meldung an:
    „Sie benötigen Berechtigung zur Durchführung des Vorgangs.

    Sie müssen die erforderlichen Bereichtigungen von Unix User\1000 erhalten, um Änderungen an dieser Datei durchführen zu können.“

    vielen dank für eure Hilfe (ich will nicht schon wieder die Platte formatieren)
    LG Philipp

  13. Sven sagt:

    Nee,

    ist schon klar das man ein NAS als RAID einrichten kann, aber wenn ich USB-Festplatte höre, denke ich an die gute alte USB-Festplatte und nicht an ein NAS! Wollte nur sichergehen das die Situation richtig beschrieben ist.

    M.M. nach sind die CPUs nicht der Situation gewachsen. JEDES Software-RAID ist rechnintensiv (und die meisten SOHO-NAS haben nun mal eine schwache CPU). Btw. USB ist, meine ich, auch ein Protokoll welches viel CPU-Cycles frießt. Ich würde mal mit Konsolenzugriff auf die NAS-Boxen zugreifen und mir die Systemlast z.B. mit „top“ anzeigen lassen.

    VG
    Sven

  14. Robin sagt:

    Hallo Sven,
    ich habe in meiner Buffalo Linkstation auch 2 FP á 1 TB drin und als RAID 0 gepackt (Stripe), also Redundanz = 0. Ich brauche eben den Platz :-). Backups ziehe ich immer über das Netz, geht schneller als über das eingebaute USB.
    LG
    /robin

  15. Philipp f. sagt:

    Hi also ich benutze die Icy-Box dadurch kann ich 2 SATA platten als Raid 0, 1, NRaid verwenden. Dadurch ist es mir möglich 2Externe Platten via USB an die NAS zu koppeln. Das wäre sonnst nicht möglich.

  16. Sven sagt:

    Btw.

    RAID heißt auch immer Berechnung, in „richtigen“ RAID-System sthet dazu ein extra Hardware-Modul bereit, was sich um die Berechnungen kümmert. Im Zweifel kann das in einem Software-Raid auch die CPU übernehmen, das belastet die CPU auber ordentlich und ist schnell der Flaschenhals der alles ausbremst.

    VG
    Sven

  17. Sven sagt:

    Äh, mal ne Frage,

    wie ist denn ein RAID 0 auf einer USB-Festplatte möglich? Für ein RAID ist wie der Name schon sagt REDUNDANT ARRAY of INDEPENDENT DISKS, mehrere Platten nötig. Du hast also eine USB-Platte mit mehreren Platten drin, sehe ich das richtig?

    VG
    Sven

  18. Philipp F. sagt:

    Das muss dann warscheinlich an der USB2 überbrückung liegen. Mit USB2 allgemein bekomm ich normal (USB-HDD direkt an den PC) 32Mb/s – 55Mb/s hin. Übrigens meinte ich natürlich das mein USB-HDD Raid 0 ist sonst macht der post von wegen verbesserter geschwindigkeit keinen Sinn^^

  19. Robin sagt:

    Hallo Philipp F.,
    ja das ist normal, die Übertragungsgeschwindigkeit ist gräuslich, liegt auch nicht am RAID 1.
    LG
    /robin

  20. Philipp F. sagt:

    Hi Leute,

    welche Übertragungsgeschwindigkeit erreicht ihr bei einer übertragung von NAS auf USB-Festplatte? (USB-HDD ist direkt an Linkstation gekopelt)
    Also bei mir liegt das zwischen 7Mb/s und 10Mb/s! Ist das normal?
    Mir kommt das ziemlich langsam vor. Hab jetzt seit neustem ein Raid 1 System als USB-Platte angeschlossen hatte gehofft so die übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Aber leider fehlanzeige genau so lahm wie zuvor. Mir ist jetzt leider nicht bekannt welche Geschwindigkeit USB 2 allgemein erreichen kann, fals es daran liegt.
    Von NAS zu PC schaff ich zumindest 18Mb/s bis 21Mb/s.

  21. Sven sagt:

    So,

    ich sollte eindeutig weniger nachdenken und eher direkt testen! 😉

    Habe bei mir auf meinem C750 mal ein 18MP Bild auf mein NAS geladen und siehe da, es wird dargestellt. Das Problem wird also vermutlich am Twonky MediaServer liegen und nicht am TV. Samsung wird wohl hoffentlich nicht die Nachfolge-Serie verschlechtert haben.

    FYI, ich nutze den wohl so ziemlich den minimalistischsten DLNA-Server, miniDLNA, das Teil wird zwar nur über Textdateien konfiguriert und es gibt keine Ach-Wie-Süß Klicki-Bunti-Oberfläche, dafür macht er aber bis jetzt so ziemlich alles was er soll (MKV-Dateien abspielen, Kapitel und Vorschaubilder berechnen,…) und das alles ohne dabei nennenswerte Last zu erzeugen (verbraucht laut Processmonitor ps ca. ca. 8-10% CPU-Zeit)

    Viele Grüße
    Sven

  22. Sven sagt:

    @Jesper62:
    Ohne genau die Hintergründe zu kennen gebe ich mal einfach ein paar Kommentare meinerseits dazu ab.

    Also 3165×4747 Bildpunkte macht summa summarum 15 Megapixel, also das wird man wohl nicht mit der haushaltsüblichen Digitalkamera aufnehmen können. Soweit ich das weiß (und ich kenne mit Digitalfotografie höchstens rudimentär aus) sind Werte über 15 MP nur bei semi-professionellen und professionellen Spiegelreflexkameras zu finden. Btw. ich bezweifle, das Werte wie 14 MP die man ja schon bei kompakten Einsteigerkameras auch nur irgendetwas mehr bringen als Headline für die Werbung. Wenn die Linsen des Objektivs ar nicht so genau auflösen können (weil billig hergestellt) bringt die Nennleistung des Fotosemsors gar nichts und bei den kleinen Flächen die die Fotosensoren haben verrauscht es auch noch leicht, wenn man so fein auflösen lässt.

    Ich vermute mal, das Du dies alles weißt und eine SLR Dein eigen nennst, womit tatsächlich hohe Auflösungen einen praktischen Nutzen haben. Ob das Problem am Twonky liegt (bzw. an der DLNA-Implementierung auf dem Samsung) kannst Du ja leicht herausfinden. Einfach auf einen USB-Stick ein Bild jenseits der 15MP Auflösung laden und in den TV stecken. Falls es nicht dargestellt werden kann, dann liegt es am Samsung (was ich mal vermute). Falls das Bild dargestellt wird, dann nochmal hier melden, ich denke da kann man Wege finden.

    Allerdings glaube ich eher, (jaja, ich weiß, wie mein Physik-Lehrer in der Oberstufe zu sagen pflegte: „Glauben können Sie ein der Kirche!“), dass der Samsung keine Bilder über 15MP darstellt. Falls dem so ist, dürfte es sich um eine Grenze der Software auf dem Samsung handeln. Kann sein, das man mit SamyGO die erhöhen kann.

    Aber insgesamt sollte man sich fragen, ob das ganze Sinn macht. Full-HD kann ja gerade mal 1920×1080 also ca. 2MP darstellen. Höhere Auflösungen müssen also skaliert werden. So gesehen wird man nichts gewinnen, wenn man 18MP Bilder darstellen lässt. Diese müssen ja dann auf 2MP heruntergerechnet werden.
    Das kann man im Zweifel aber auch über eine Stapeldatei (Batch-Modus) lösen; jedes bessere Bildbearbeitungsprogramm kann ganze Bilderreihen auch automatisch umwandeln.

    Falls ich Dich komplett missverstanden haben sollte, schreib‘ einfach ein wenig mehr zu Deiner Problematik.

    Viele Grüße
    der IT-affine Sven

  23. Jesper62 sagt:

    Know issues:
    – There are problems with image resolutions higher than 3165×4747 for Samsung D-series TVs

    Kennt jemand eine Lösung oder workaround dafür?
    Ist das ein Problem des Twonky oder des SamsungTV?

  24. Robin sagt:

    @Chris
    Twonky läuft schon seit einem Tag wieder „wie eine Uhr“.
    LG
    /robin

  25. Chris sagt:

    Dann muss ich das heute mal installieren!

    Aber mal was anderes, ich bekomme es einfach nicht hin, pyload auf der LS WVL zu installieren! Bin ich da der Einzigste?

    Gruß
    Chris

  26. Harald M. sagt:

    🙂

  27. Robin sagt:

    Danke Harald,
    ich habe gerade die 6.0.39 installiert. Und durch das Herunterfahren habe ich mir meinen Uptime-Status zerschossen 🙂 . Ich hatte nicht auf die 6.0.38 damals upgedated.
    lg
    /robin

  28. Harald M. sagt:

    TwonkyServer v6.0.39 verfügbar !

    Release Notes for TMS 6.0.39
    —————————–
    o adapted to latest DLNA certification test plan
    o adapted to latest UPnP 2.0 certification test plan
    (40+ certification related changes)

    – fixed: TwonkyServer not setting CI-flag for embedded thumbnails
    – fixed: Display issue of configuration UI with IE9
    – fixed: In MAC, „Restart Server“ prompt keeps appearing even after restarting server several times
    – fixed: Cancel button behaves abnormally at Maintenance page
    – fixed: „pleaselogin“ should never be aggregated
    – fixed: TwonkyServer stalling after system transition to sleep and/or hibernate
    – fixed: Broken m3u playlist import when titles contained double quotes
    – fixed: file system change notification (inotify) behavior for symbolic links
    – fixed: Sorting non-latin multi-byte UTF-8 characters
    – improved: Better cache control for low-resource environments
    – improved: Memory usage of JPEG scaler is now constant, i.e. no longer proportional to the size of the original picture
    – improved: interoperability with newer Philips TV sets
    – improved: performance of file scanner when discovering a lots of duplicated content items
    – added: File extension „.mpeg4“ (maps to MP4)

    Known Issues
    – Blacklisted directories for MacOS are still accessible (var/db).
    – Invalid user-password is accepted by UI.
    – The Linux installer script for some Ubuntu Linux systems is broken.
    – TwonkyServer does not support FF/FREW for Philips TVs
    – There are problems with image resolutions higher than 3165×4747 for Samsung D-series TVs

  29. Chris sagt:

    Ich hab mir einfach angewöhnt meine MKV Dateien in AVI umzubenennen und damit erkennt die C-Serie die Dateien bei Freigaben vom Server oder PC auch so und spielt sie ab.Für alle die nicht so viel Gefrickel haben wollen ist das vielleicht auch ne Lösung.
    Gruß Chris

  30. Sven sagt:

    Aehh,

    das gilt nur bedingt. Es stimmt, das niemand ohne das Passwort sich mit telnet einloggen kann. Dafuer wird aber das Passwort im Klartext uebermittelt und jeder der sich in Deinem Netzwerk befindet kann das Passwort einfach lesen.

    Deswegen wurde ja telnet durch ssh erstetzt, welches den kompletten Datenverkehr sicher verschluesselt und damit auch vor anderen geschuetzt ist.

    Natuerlich kann man sagen ich bin der einzige Nutzer in meinem Netzwerk oder aber allen in meinem Netzwerk traue ich. Aber was ist, wenn ein Rechner in Deinem Netz kompromitiert wurde, oder Du Gaesten Zugriff auf Dein Wlan laesst und die einen Trojaner haben oder Du Dich von aussen z.B. mit DynDNS auf Dein Netzwerkspeicher mit Telnet zugreifst oder …

    Es gibt unzaehlige Szenarien in dem telnet unsicher ist.

    Viele Gruesse
    der IT-affine Sven

  31. Philipp Fels sagt:

    Hi Sven,

    ja du hast recht meine Methode hat schon ähnlichkeit mit dem 2. Artikel, ich kann dir aber nicht mehr verraten woher ich das habe, es waren einfach zu viele Foren und Seiten die ich durchsucht habe.

    Zu meiner Methode noch: Ich lösche das Root Passwort ja nicht nur sondern ich ersetze es mit meinem eigenen da durch sollte der schutz ja erhalten bleiben.
    Also wenn ich das richtig verstanden habe!

    LG
    Philipp

  32. Sven sagt:

    Schön das Du es hinbekommmen hast
    und Deine Informationen sind bestimmt auch nützlich für den Einen oder Anderen.

    Ein kleines aber habe ich schon noch, Dein erster Link:
    http://buffalo.nas-central.org/wiki/Category:LS-WXL#Firmware_1.54
    beinhaltet doch schon zwei Wege um root-Access zu bekommen. Insbesondere der zweite Weg sieht doch nicht unähnlich aus:
    http://buffalo.nas-central.org/wiki/Category:LS-WXL#Second_method_to_gain_root_access

    Ich hoffe Du hast daraus Deine Methode abgeleitet.

    Btw. Telnet würde ich schließen und ein passwort für root setzen. Statt telnet ssh nutzen. Ist im Grunde dasselbe nur verschlüsselt. Ansonsten kann jeder der sich in Deinem Netzwerk befindet alles mit Deinem Netzwerkspeicher machen was er/sie will. Tutorials für ssh einschalten und telnet deaktivieren gibt es wohl zuhauf im Netz.

    Ansonsten mal viel Spaß mit dem vollen Zugriff auf den Computer.

    Viele Grüße
    der IT-affine Sven

  33. Philipp Fels sagt:

    Hallo ich habe es nach 6 Stunden endlich geschaft.
    Ich habe einen Root Zugang! Am ende habe ich dann zwar eine andere Firmware verwendet (War einfach zu faul).
    Ich verwende jetzt die Firmware 1.54 von Shonk für die ProDuo LS-WVL das hat zu folge das dass Webinterface extrem langsam ist. Aber egal.
    Aber das root Passwort zu knacken ist das selbe Prinzip daher habe ich eine kleine Anleitung geschrieben die ich euch hier zur Verfügung stellen möchte! Robin wenn sie dir gefallen sollte darfst du sie in jeder erdenklichen Weise puplizieren. Opensource für alle^^ Fals das totaler Müll ist lösch es einfach wieder!
    http://leafing.de/media/Upload/Root%20Zugang%20fuer%20die%20Linkstation%20Duo.pdf

    Gruß und danke für die Hilfe

    PS: Rächtschrieb Feler einfach nicht beächten

  34. Robin sagt:

    @Philipp Fels,
    ich gebe Sven Recht, Permission Denied im Log zeigt, dass Du keinen Zugriff auf die Linkstation hast. Ich würde die 1.37mod noch mal drüberflashen (Deine Musik, Filme etc. – Daten bleiben erhalten) und dann ein Root-Passwort festlegen. Ich glaube, ich habe damals da irgendwo was drüber gelesen.
    LG
    /robin

  35. Sven sagt:

    I.d.R. in dem man das Passwort für root eingibt.

    Oder hackt, bzw. Rechte ausweitet, das ist aber definitiv kein Thema was ich hier vertiefen werde.

    Viele Grüße
    Der IT-affine Sven

  36. Philipp Fels sagt:

    Aber wie komm ich an die dran?

  37. Sven sagt:

    @Phillip:
    Du benötigst root-Rechte.

    Viele Grüße
    der IT-affine Sven

  38. Philipp Fels sagt:

    Also danke für deine Schnelle Antwort:
    Ich habe es versucht mit dem Benutzer:“root“ & Passwort:““ —>Das hat nicht funktioniert! (invalid login USER or PASSWORD)
    Dann habe ich es mit Benutzer:“admin“ & PW:“password“ versucht. Installation hat gestartet! Hier ein Ausschnitt des Log: http://datenkeule.de/dl.php?file=file1322575562nas.PNG
    Die ganze Benutzersache war bei Putty das gleiche. root –> kein zugang
    ich habe auch bei putty anschließend versucht den server zu starten:
    /etc/init.d/twonky:: No such file or directory"

    hoffe du kannst mir weiterhelfen.

  39. Robin sagt:

    @Philipp Fels,
    welche Fehler wird denn die Commandozeile aus?
    Hast Du bei der Installation von Twonky auch oben „root“ und (nix) eingegeben?
    Wurden die Programme auf die Linkstation übertragen? (das sieht man, sie so aus ====>).
    Hast Du danach die Linkstaition neu gestartet?
    Achtung Twonky wird nicht automatisch danach aufgerufen. Sollte man testweise erst mal in der Kommandozeilen-Ebene starten.
    LG
    /robin

  40. Philipp Fels sagt:

    Hi die Anleitung ist super. Leider funktioniert bei mir der root zugang nicht!
    Also was ich schon gemacht habe:
    Ich hab meine LS 4TB Raid 1 in den Werkszustand gebracht
    Dann den Mod 1.37 von hier drauf gespielt.
    Firewall deaktiviert (Windows 7 System)
    putty test war das ich mit Benutzer:“root“ und Passwort:““ (also nix)
    keinen zugang bekommen habe. aber mit „admin“ und „password“ habe ich ihn bekommen. Aber die Nas installation hat damit leider nicht geklappt.
    Es wird mir zwar ausgegeben das der Server installiert und gestartet wäre, aber ich bekomme weder unter port 9000 noch unter 9001 einen Zugang.
    Auserdem sind im Installations protokol einige Fehler aufgelistet.
    Wäre net wenn du mir helfen könntest.

    Gruß Philipp II

  41. Robin sagt:

    Hallo Philipp,
    danke erst mal für die Blumen.
    Also: Ich habe schon mehrmals den Twonky neu installieren (müssen). Ich hab da zuviel mit rumgebastelt.
    Dazu habe ich immer die 1.37mod benutzt und dann Twonky wieder installiert. Meine Daten habe ich vorher nicht gesichert, weil mir das zu lange über den Buffalo mit USB dauert. Hat aber alles geklappt. Ich habe immer noch die 1.37 Firmware drauf.
    Bei Dir ist es so: Du hast schon eine gerooteten 1.54er Firmware-Version. Das würde ich auch so lassen und NICHT downgraden. Vor der Installation vom Twonky auf der Linkstation den Media-Server über das Web-interface abstellen. Und dann installieren. Ansonsten weisst Dir das Admin-Tool möglicherweise einen anderen Port zu .. z.B. 9001.
    LG
    /robin

  42. Philipp sagt:

    Hallo. Ich habe das gleiche Problem mit einem Samsung TV und möchte auch twonky installieren. Deine Anleitung (vielen Dank dafür) verstehe ich auch, jedoch bin ich mir bei dem root-kram unsicher. Ich hab die 4TB-Version im Raid 0 betrieb und ca 3TB an Daten, die ich mangels speicherplatz nirgendwo back-uppen kann.

    Meine Firmware ist die 1.54. Hier ist eine Anleitung für root-access http://buffalo.nas-central.org/wiki/Category:LS-WXL#Firmware_1.54

    Jetzt meine Fragen: Kann ich das alles durchführen, ohne Datenverlust zu befürchten?
    Kann ich twonky auch mit einer gerooteten 1.54er Firmware installieren? Oder muss ich auf 1.37mod downgraden? Du schreibst, dass man die LinkStation dann auf Werkszustand zurücksetzen muss. Löscht dies alle Daten?

    Danke schonmal für deine Hilfe und die tolle Anleitung!

  43. Wissard sagt:

    Hallo
    hatte das selbe Problem das meine Fritz Box 7570 keine mkv Dateien über das Fritz Media abspielete hab das gelesen mit dem Twonky server was ja auch gehehn sollte aber es ist schon ein kleiner Aufwand diesen auf die Fritz Box zu bekommen und man hat ja noch einige Probleme .

    Meine Lösung ist ganz einfach einfach die mkv Dateien in avi umbenennen und siehe da alles funktioniert wunderbar über Fritz Media mit allen Optionen Sprache Tittel Anwahl usw.

    Gruß Dirk

  44. Rene sagt:

    Hallo
    Ich habe meine LSduo mit 4T mit der Firmware 1.54mod bearbeitet und die
    Twonky von euch genommen (http://www.twonkyforum.com/downloads/6.0/twonkymedia-linkstation-pro-6.0.zip)
    habe jetzt das problem das ich den eintrag in der Zeile: echo “** step3 **”
    gemacht habe aber nach einem neustart der LS startet Twonky nicht automatisch.
    muss ihn immer über das Telnet mit „/etc/init.d/twonky“ starten.

    Hat hierfür jemand eine Lösung?

    Ich bedanke mich schoneinmal im vorraus bei euch.

    MfG
    Rene

  45. Sven sagt:

    Hallo Duke,

    wie gut verhält sich denn pyLoad verglichen mit JDownlaoder? Ich meine jetzt nicht die Performanz, die dürfte bei pyLoad deutlich höher sein, sondern eher den Funktionsumfang bzw. Stabilität und Updates. Betreibe nämlich auf meinem NAS JDownloader, aber das NAS ist dann auch ziemlich stark ausgelastet. Dann läuft maximal noch der DLNA Server aktiv. Glücklicherweise nutze ich da ja den miniDLNA der äußerst Resourcen-schonend ist (auch und gerade im Vergleich zum Twonky).

    Viele Grüße
    der IT-affine Sven

  46. Duke sagt:

    Hi Robin,

    Der hauseigene Mediaserver war auch zuerst deaktiviert.
    Nur irgendwie durch das aufspielen der mod-Datei bzw. reseten hat sich der Mediaplayer irgendwie wieder aktiviert.
    Habe aber zur Zeit ein neues Projekt mit der NAS, was aber nicht so ganz einfach ist. Wolte eigentlich pyload darauf installieren. Nur dabei hat sich der Twonky aufgehängt, und pyload funktionierte trotzdem nicht.
    Somit musste ich alles wieder vom neuen aufsetzen.

    Gruß Duke

  47. Robin sagt:

    Hallo Duke,
    ich bin davon ausgegangen, dass der MediaServer vor der Installation abgeschaltet wurde. Ich werde das in meinem Artikel noch korrigieren.
    Danke für die Info!
    LG
    /robin

  48. Duke sagt:

    Danke für deine Hilfe,
    aber habe den Fehler nach langem hin und her gefunden. Hatte den noch den MediaServer von Buffalo installiert.
    Deaktiviert, und siehe da der Twonky funktioniert!

  49. Robin sagt:

    Hallo Duke,
    was sagt denn die Fehlermeldung, wenn Du Twonky über Telnet aufrufst? Mir ist das mal passiert, da ließ sich Twonky überhaupt nicht mehr starten. Ich bin dann hingegangen und habe die Buffalo 137mod neu geflashed (keine Angst, Deine Dateien bleiben erhalten) und den Twonky komplett neu aufgezogen. Seitdem habe ich das Problem nicht mehr.
    LG
    /robin

  50. Duke sagt:

    Halli Hallo,

    Top erklärt – Danke.
    Nur habe ich bei meiner NAS dass Problem, dass sich der TwonkyServer nach einiger Zeit automatisch aus stellt.
    Habe schon nach ähnlichen Problemen gegoogelt, aber nichts passendes gefunden.
    Vielleicht kann mir irgend hier auf diesem Weg helfen, dass Problem zu beheben

    Danke

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