Steckbrücken: Adapter einfach passend zusammenstecken

pinheaders adapter selber gebaut robins blogIch bin ja ein Freund von diesen Steckbrücken (Dupont Jumper wire), welche in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt: 12 cm, 20 cm , Male-Male, Female-Male, ihr wisst schon wovon ich rede. Die könnt ihr einfach aufs Breadboard stecken und Euro Bauteile wie Widerstände DS18B20 Themosensoren und vieles mehr mit verschalten. Die Kabel kosten nur ein paar Euro und ihr habt sofort einen ganzes Set von den Dingern. Ich habe gefühlt 5 Pakete hier liegen, welche ich dann auch später vom Breadboard auch in das Live Projekt mit verwurste. Durch das dünne Kabel sollte natürlich keine hohen Ströme fließen, ist aber wohl jedem klar. Wir reden hier von 3,3 V oder 5 V, unsere übliche Versorgungsspannung im (Neu-)-Land von IoT.

Was mir aber immer ziemlich auf dem Zeiger geht ist dieses nervige und x-malige Rumgestecke von den Kabeln, welche nun mal eben nicht 0 V und 5 V benötigen, sondern auch mal TX / RX / 0 V / 3,3 V und noch in einer passenden Anordnung. Meine Blogleser wissen natürlich jetzt schon worauf ich anspreche. Unsere interessanten Transceiver wie beispielsweise der nRF24L01+ (SODIAL(R) 6x 2,4 GHz Drahtlos NRF24L01 Transceiver Modul
), mit dem wir schöne Projekte machen können. Die Anordnung der Kabel auf dem Chip ist immer gleich, die andere Seite (z. B. Arduino Nano) auch. Viele nutzen auch ein nRF24L01+ Breadboard, welche mit den MySensors Projekten kompatibel ist. Ist natürlich auch eine Hausnummer teurer.

Auch der ESP8266-01 ist so ein Kandidat (-> amazon.de: DAOKAI® 5PCS ESP8266 Serielle WIFI Wireless Transceiver-Modul Senden Empfangen AP + STA
). Zum Flashen schließt man diesen Baustein über einen 3,3 V Uart an einem PC an und flasht diesen beispielsweise mit dem ESP-Flasher oder alternativ mit der Arduino Software.

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Der Trick bei der ganzen Sache ist jetzt nicht das Verkabeln der einzelnen Elemente, sondern das Zusammenbauen eines einzigen Übertragungs-Kabels. Hierfür gibt es sogenannte Pinheader. Man kann sie auch als Leer-Hüllen bezeichnen. Sie gibt es von 1-Polig bis 6-Polig, einfach oder doppelt. Auf dem Bild sieht man mehr. Man kann mit einer Pinzette oder einem kleinen Schraubenzieher den kleinen Pin des original Kabels hochbiegen und schon hebt man das Kabel aus seiner Fassung (bzw. alten einpoligen Pinheader). Jetzt sucht man sich einen passenden großen Pinheader aus und montiert nacheinander sämtliche Kabel zu einem Strang zusammen. Vorteil: Ein Adapter habt ihr ruckzuck zusammengebaut und könnt ihn für Eure Zwecke schnell einsetzen. Auch ein mögliches Verpolen einzelner Kabel entfällt. Man kann es nur komplett verpolen. Also aufgepasst: Immer rotes Kabel für + und schwarzes für – nehmen. Dann sieht man, wie es richtig gesteckt wird.

Pinheader und Kabel gibt es beispielsweise bei Amazon.de: Pinheader
Steckbrücken: Kabel für Arduino

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2 Antworten zu Steckbrücken: Adapter einfach passend zusammenstecken

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