Alle Jahre wieder – Strompreiserhöhung – Tipps zum Sparen

Update 29.11.2012: Kündigungsfrist für diverse Stromanbieter läuft ab!

Update 24.11.2012: Beitrag erweitert wegen großen Interesses
Viele Leser dieses Blogs bekommen in den nächsten Tagen Briefe von ihren Stromkonzernen: Inhalt -> Strompreiserhöhung zum Teil bis zu 16 %. Was kann man dagegen tun? Im schlimmsten Fall, den Stromanbieter wechseln. Doch dazu später mehr.
Bei vielen Verkaufssendern, wo ich heute – natürlich zufällig – vorbeigezappt bin, verkloppen sie ihre Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler mit der Effizienzklasse A++ zu einem unschlagbaren Preis.
Bevor man dort aber zuschlägt, sollte man sich fragen, ob man eine 699 Euro teure Waschmaschine mit A++ kaufen soll, wenn man nur einmal die Woche wäscht? Wann hat sich das Gerät rentiert? Bitte auch bedenken: Eine Waschmaschine hat auch kein ewiges Leben! Wenn man keine Großfamilie hat, kommt man schnell auf den Punkt. Es muss nicht immer das Top-Gerät mit einem Top(=teuer)-Preis sein.

Ich würde bei dieser Gelegenheit zunächst einmal eine Bestandsaufnahme machen. Weitere Fragen im Check:

  • Was habe ich für Verbraucher (also von der alten Glühlampe, bis zum Röhren-TV und Haarföhn) im Haushalt?
  • Was verbrauchen die Geräte in Watt?
  • Wie oft verwende ich sie?

Pauschal kann man schon mal sagen, ohne 12 Semester Elektrotechnik-Nachrichtentechnik studiert zu haben: Alles, was Wärme und Kälte erzeugt, braucht viel Strom. Aber einen Haarföhn schaltet ihr ja auch nicht stundenlang ein, oder?
Ebenfalls solltet ihr den Verbrauch von den Geräten messen. Ich bin bisher sehr gut mit diesem Energiekosten-Messgerät * KD 302 von profitec®
gefahren. Dieses Gerät misst auf den Milliwatt genau, also auch ideal für Verbraucher, um die Standby-Funktion zu messen. Bei meinem Samsung-TV liegt der Standby (also im ausgeschalteten Zustand wenn die kleine rote LED leuchtet) bei 1mW.

Interessant ist es auch, den Stromzähler in Keller monatlich abzulesen und die Zahl in einer Tabelle festzuhalten. Vielleicht fängt man innerhalb des Monats an, Strom zu sparen. Und im nächsten Monat kann man sich über eine Einsparung möglicherweise schon freuen.
Wenn man sich neue Geräte anschafft, gerade jetzt zur Weihnachtszeit, lohnt es sich schon auf die Effizienzklasse zu schauen. Gerade bei TV-Geräten werden jetzt noch „High-End“-TVs aus den Anfangszeiten von LCD-LED (2009) gerne verramscht. Im Kleingedruckten prangt da das mittlerweile zur Pflicht gewordene Effizienzlabel C drauf. Also dann lieber Finger weg, obwohl das Gerät Testsieger und Blabla war. Ein TV ist meistens länger als eine Stunde / Tag eingeschaltet. Die neue Generation von Samsung TVs wie zum Beispiel der Samsung UE40ES6100 101 cm (40 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher, Energieeffizienzklasse A (Full-HD, 200Hz CMR, DVB-T/C, Smart TV) schwarz haben meistens Energieeffizienz A, meistens sogar A+. Außerdem sollte man sich überlegen, ob man unbedingt ein Gerät mit Satellitentuner benötigt, obwohl ihr das TV-Signal per Kabel oder DVB-T (also Antenne) bezieht. Wenn man also keine Satellitenschüssel hat, reicht ein TV mit DVB-T/C-Funktionalität.

Andersherum: Wenn man Satellit hat, sollte man auch ein TV mit eingebauten Satellitentuner wählen, wie z. B. Samsung UE40ES6300 101 cm (40 Zoll) 3D-LED-Backlight-Fernseher, Energieeffizienzklasse A (Full-HD, 200Hz CMR, DVB-T/C/S2, Smart TV) schwarz. Damit spart ihr Strom für einen zusätzlichen Tuner. Die Sat- / bzw. Kabelkarte könnt ihr in den Einschub des TVs reinstecken. Unitymedia gibt als Leihgabe kostenlos das CAM-CI+-Modul dabei.

Bei Lampen und Leuchten sieht es ähnlich aus. Wenn man sich sowieso eine neue Lampe kaufen möchte, kann neben der Ästetik auch mal einen Blick auf dem Stromverbrauch werden. Ich habe vor ein paar Wochen die Philips Living Colors (Erfahrungsbericht Philips Living Colors Bloom) gekauft, mit denen ich sehr zufrieden bin. LED-Technik, verschiedene Farben und als Set dazu noch einen (stromsparenden)-Schalter, welche mit der gleichen Fernbedienung einen anderen Verbraucher schalten kann. Die Fernbedienung kann so bis 50 Lampen schalten. Erweiterbar ist das System auch.

Austausch Halogen-Lampen gegen LED-Lampen: Sicherlich besitzt fast jeder Haushalt Halogenlampen. Diese sind zwar nicht so energiefressend wie eine Glühbirne, jedoch kann man durch Auswechseln von Halogenlampen durch LED-Lampen doch einiges sparen. Die Lichtstärke ist jedoch noch nicht der einer Halogenlampe (20W)
gegen LED-Lampe 1,8 W, zum Beispiel diese hier: Goobay 30334 LED-Chip für G4 Lampensockel mit 10 SMD LEDs Leuchtfarbe warmweiß LED G4S warmweiß

Austausch Glühlampen gegen LED-Lampen: Der Markt von LED-Lampen ist mittlerweile riesig groß und es wird sehr viel China-Ware angeboten, welche keine gute Qualität aufweist. Viele LEDs in LED-Lampen gehen schon nach einiger Zeit kaputt. Man sollte besser zu Markenware greifen (wie bspw. oben die Philips). Beispiel: Philips LED-Birne E27, Tropfenform, 4 W, matt 19564100 (entspricht 30W einer herkömmlichen Lampe)

Stromanbieter: Wenn man jetzt doch misstrauisch ist und man meint, man ist bei einem Stromversorger, der doch etwas zu teuer jetzt ist, kann man natürlich wechseln, Preisvergleichsportale gibt es mittlerweile viele. Sie verdienen an dem Umstellungsgedöns natürlich provisionsmäßig mit. Viel Provision -> höher im Ranking.
Also einfach unterschiedliche Portale ausprobieren.

Hier eine kleine Auswahl:


Verifox: Gas- und Stromrechner für günstige Tarife

und

Toptarif: Stromtarife vergleichen und sparen!



StromvergleichStromvergleich

Fazit: Durch einen preiswerteren Stromanbieter, durch Austausch (Neukauf) weniger stromfressender Komponenten und der sinnvoller Umgang mit Strom kann man einiges sparen.

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1 Antwort zu Alle Jahre wieder – Strompreiserhöhung – Tipps zum Sparen

  1. Michael sagt:

    Hallo,
    das mit den LED Lampen kann ich so nicht unterschreiben. Die Technik ist einfach noch nicht so ausgereift und preisgünstig herstellbar. Der Lichtkegel ist begrenzt und meist ist die Lichtstärke nicht vergleichbar mit einer herkömmlichen Glühlampe. Energiesparlampen brauchen meist lange zum Aufheizen und sind oft schon nach 2000 Einschaltvorgängen kaputt. Daran erkennt man schon, dass in Räumen, wo das Licht oft an und ausgeschaltet wird eine Glühlampe die bessere Wahl ist. Abgesehen davon erzeugen wir mit den giftigen Energiesparlampen Tonnen an Sondermüll und noch gibt es keine Studie, die das Mal in Vergleich setzt mit der Energieeinsparung. Dazu gibt es in der Energiesparklasse C auch Halogenlampen, die noch einmal etwas einsparen. Und neben Messen sollte man sich auch mal ein paar kleine Rechenformeln aneignen, damit man den Energieverbauch schon vor dem Kauf abschätzen kann. Eine 100 Watt Fernseher braucht in 1 h (100/1000 kw * 1 h) 0,1 kwh. Nachrichtentechnik muss man dazu nicht studieren und wer 12 Semester studiert, hat ohnehin was falsch gemacht, denn ich hab nur 6 gebraucht.
    Viele Grüße
    Michael

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