Hootoo WLAN Pan / Tilt IP-Webcam – ein Erfahrungsbericht

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Update 01.09.2012: Neues von der IFA 2012! Die Bild-Zeitung (man muss ja informiert sein :-)) hat heute Neuigkeiten aus Berlin vorgestellt, darunter auch ein Babyphone für 199 Euro. Sie sieht genauso aus wie die hootoo. Die hootoo – WLAN – IP-Webcam (Erfahrungsbereicht weiter unten) und auch die baugleiche EasyN kann natürlich auch als Babyphone verwendet werden, wobei die Kommunikation mit dem Smartphone (iphone, Android) erfolgen kann. Beide Webcams (hootoo und easyN) haben eingebaute Lautsprecher und Microphone in das Gehäuse integriert. Ich muss aber leider sagen die Qualität ist nicht so berauschend, für den Hausgebrauch aber okay.

Update 11.02.2012: Ich habe Euch einen separaten Beitrag geschrieben, wie man die Kamera installiert, den Beitrag findet ihr hier.
Update 07.01.2012: Aktualisierung der Firmware-Links und den Beitrag überarbeitet.
Update: 16.09.2011: Der ComputerClub 2 hat in seiner TV-Ausgabe Nr. 66 einen kurzen Beitrag über diese IP-Webcam gemacht. Wolfgang Back war begeistert!
Ursprünglicher Beitrag vom 06.06.2011

Wie versprochen ist hier nun der Erfahrungsbericht meiner neuen WiFi WLan zwei-Wege Audio Pan Tilt IP Kamera. Die Kamera setze ich im 24/7-Betrieb für die Büroüberwachung ein. Natürlich kann man die Kamera auch zu anderen Überwachungszwecken einsetzen, zum Beispiel für die Bewachung des Gartens oder das Monitoring vom Kleinkind.

Hardware:
Wie jede moderne Kamera hat die Hootoo IP-webcam 2 rotierende Achsen in x- und y- Richtung, so daß man sie aus der Ferne auch prima steuern kann. Die Winkel liegen im horizontalen Schwenkbereich bei 270 Grad (Pan) und im vertikalen Schwenkbereich bei 120 Grad (Tilt). Der Betrachtungswinkel des Objektivs liegt bei 67 Grad und ist für die Raumbewachung gut geeignet. Da die Kamera Infrarot-LEDs bestückt ist, kann man Räume auch nachts überwachen. Die Bildausgabe (diese ist dann natürlich in Schwarz/Weiß, es ist jedoch alles gut zu erkennen.
Wichtig: Die Kamera erkennt durch einen eingebauten lichtabhängigen Widerstand die Helligkeit des Raumes und steuert so die eingebauten Infrarot-LEDs, was natürlich Strom spart. Wenn wir schon mal beim Stromverbrauch sind, dieser ist bei der Kamera sehr gering. Das Gerät wird mit einem 5 V Adapter geliefert, den man nur über die nächste Steckdose anschließen muss.

Drahtlos wird nun der Stream (Bilder) übertragen. Die WLAN-Verbindung (WEP, WPA und WPA2 mit WiFi 802,11 b/g, getestet mit WPA) klappte bei mir auch durch zwei dicke Mauern hindurch. Durch die 2-Wege-Audio-Funktion (nur Windows-PCs) kann auch der Raum abgehört werden.

Hootoo WLAN IP-Webcam in Verbindung mit Samsung-TVs
Natürlich kann man das Webcam-Bild auf auf dem Samsung-TV übertragen lassen. Es wird dort kein richtiger fortlaufender flüssiger Stream gezeigt, jedoch kann man einen Refresh z. B. für alle 5s einstellen. Dazu sollten man sich erst meinen Beitrag über Samsung TV „Eigene Apps installieren“ durchlesen. Den Beispiel-Code der Düsseldorf-Webcam in der Datei index.html editieren und dann mit folgendem Inhalt ersetzen: http://192.168.x.x:Port/snapshot.cgi?user=admin&pwd=deinpasswort . Port ist die Port-Adresse der Webcam.
Wichtig: Der Fernseher muss natürlich mit dem Internet verbunden sein, als per LAN-Kabel oder WLAN-USB-Stick (z.B. dem Hama MiMO Wlan USB2.0 Adapter mit zwei eingebauten Antennen und WPA2-VerschlüsselungAktuelles Schnäppchen für die Samsung C-Serie)
PS: Bitte mal in den Kommentaren bestätigen, ob das auch mit der Samsung-D-Serie klappt!
NEU: 01.01.2012 -> Ihr könnt auch die App Mobiscope für Euren Samsung-TV installieren. Hier kann man mehrere Webcams eintragen. Ihr müsst euch bei Mobiscope  einen Benutzer-Account anlegen, und diesen anschließend im Application-Manager vom Samsung internet@TV-Portal einmalig eintragen. Ich finde diese App ganz praktisch, wenn man mehrere Streaming-Webcams ansehen möchte.

Installation: Hierfür habe ich für Euch einen separaten Beitrag verfasst.

Software:
Wie auch bei Computern bringt die beste Hardware nichts, wenn die Software nichts taugt. Beim Distributor kann eine aktuelle Software heruntergeladen werden, welche für diese Hootoo IP-webcam zugeschnitten wurde. Die Software ist sehr umfangreich und flexibel. So kann beispielsweise ein Alarm-Modus (Motion-Detect) aktiviert werden, die bei Alarm (also wenn eine Person das Sichtfeld der Kamera betritt) Bilder als E-Mail versendet oder auch zum FTP-Server hochlädt. Ebenfalls kann eine Timer-Funktion aktivert werden, die bei bestimmten Zeiten den Alarm-Modus ein- und ausschaltet. Die Software beinhaltet noch viele weitere Möglichkeiten wie das Monitoring von mehreren (baugleichen) Hootoo-Webcams und Admin / Besucher Funktion. Die Steuerung der Software geschieht über die gängigen Internet-Browser wie Firefox oder Internet-Explorer. Über einen DynDNS-Zugang kann die Webcam auch vom Büro oder auch vom Urlaubsort gesteuert werden. Für iPhone / iPod-Touch-Benutzer gibt es hier eine prima App, welche die Kamera ebenfalls steuert.

Wichtig:

  • In dem von amazon.de verkauften Paket befindet sich keine Installations-CD.
  • Hier der Download für die notwendigen Dateien. Danke für den Hinweis Blog-Leser Volker.
  • Alternativ habe ich die Installationsdateien und eine aktuelle Firmware  Version 17.22.2.36  sowie für Web-UI: 20.8.1.61 auf meinem Server hochgeladen.
  • Aktuelle Firmware gibt es bei Apexis im Download-Bereich. Schaut vor der Installation auf die aktuelle installierte Firmware Eurer Cam, damit auch die richtige Firmware von Apexis drüberinstalliert werden kann. Das steht aber auch alles noch in der Readme der Treiber.
  • Bei der Installation der Firmware darauf achten, das der Flash-Vorgang ungefähr 2 Minuten dauert. Die Cam startet nach Beenden des Flashs neu. Das sieht man daran, das die Cam ihren Kopf bewegt. Also nicht nach dem Übertragen der Firmware-Datei den Stecker ziehen. Das habe ich nämlich gemacht und anschließend hatte ich kein Web-Interfache mehr zur Verfügung. Die Cam konnte ich nur über das IP-Camera-Tool (nur für Windows) wieder zum Leben erwecken!

Auch wichtig: Diese Camera ist nicht für den Outdoor-Bereich geeignet, Tageslicht-Bilder werden durch einen fehlenden Infrarot-Filter (IR-Filter)  farblich verfälscht! Der grüne Rasen erscheint beispielsweise je nach Lichtintensität Lila.

Fazit:

  • günstiger Preis
  • x-und-y-Achse per Software fernsteuerbar
  • Steuerung mit dem Internet-Browser
  • Alarm Funktion mit Versendung von Bildern per E-Mail oder FTP
  • Nacht-Funktion: Eingebaute Infrarot LEDs mit LDR
  • 640×480 24 Bilder-Funktion
  • Wandhalterung mit Dübel und Schrauben
  • geringer Stromverbrauch. (5-Volt-Netzteil wird mitgeliefert)
  • Firmware-Upgrade-fähig

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